Medizinische Befunde sind erst in zweiter Linie moralische

Zarathustra, Dienstag, 23.06.2015, 23:58 (vor 3860 Tagen) @ Nonpopulo3332 Views
bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 24.06.2015, 00:01


> Ab einem bestimmten Punkt sind Machtausdehnungsbestrebungen eben

widernatürlich.[/i]


Das ist die Ansicht eines Moralisten, der die Welt und die Menschen nach
seinem persönlichen Gusteau in gut und schlecht aufteilt und es als
universelle Wahrheit verkaufen will.

Papperlapapp. Medizinische, biologische Befunde sind primär keine moralischen Befunde, allenfalls sekundär.

In einem fliessenden Prozess einen
bestimmten Punkt festmachen zu wollen, an dem das was vorher gut war nun
plötzlich schlecht ist, ist für mich Pfaffenlogik.

Das weiss jeder zurechnungsfähige Anthroploge, Mediziner, Psychologe und Normalsterbliche, dass Machtentfaltung/Machtausdehnung (Gewaltentfaltung/Gewaltausdehnung) auf sexueller und allgemeiner Ebene nur innerhalb einer gewissen Bandbreite als gesund taxiert werden kann. Wenn die Bandbreite überschritten wird, ist Krankheit im Spiel (Sadismus/Masochismus).

Der Wille und das Ziel ist entscheidend. Ist das Ziel, andere leiden zu
sehen, ist das für mich widernatürlich. Ist das Ziel die Macht, ist es
für mich natürlich. Das sind klar gegeneinander abgegrenzte Motive.

Aber zu sagen ein bisschen Machtstreben ist ok, aber wenns zuviel ist,
dann ist es böse und widernatürlich, ist doch irgendwie lachhaft.

Nein, das ist nicht lachhaft, sondern gelebte Realität in einer gesunden Umgebung. Das unterscheidet gesunde Konsens-Gemeinschaften von kranken Macht-/Gewalt-Gesellschaften.
Wer niemandes Herr und niemandes Knecht sein will, ist doch offensichtlich gesünder als die kranken Polit-Schergen, die sich an die Spitze der Macht hochboxen- und -schleimen. Das sieht man ja schon vom blossem Auge, falls man es sehen will/kann.


> Das ist mir durchaus bekannt. Es ist aber nicht notwendig, dass Du
eine

Organisationsform, die das Leid maximiert, Dir als TINA einreden lässt.

[/i]

Moment! Gewalt und organisierte Gewalt ist für mich TINA, nicht
Leidmaximierung.

Die Leidmaximierung (Konzentrationslager für Menschen und Tiere) tritt ja erst mit der organisierten Gewalt auf die Bühne. Dass Du es nicht wahrhaben kannst, ist Dein Problem. Du kommst nicht klar mit der Tatsache, dass man als Gewaltmaximierer ein sinnloses, verderbliches Dasein fristet. Deshalb musst Du es Dir schönfärben.

Würde die Kämpfernatur des Menschen nicht mehr
unterdrückt, verdrängt, verdammt und wegmoralisiert werden von Pfaffen
aller Couleur, dann wäre Leid nicht mehr eine Sache, an der man
verzweifelt und zu Grunde geht, sondern ein natürlicher Teil der Existenz,
der dazu gehört und den man erträgt, wenn er da ist.

Hätte hätte Fahrradkette. Merkst Du denn nicht, dass organisierte Gewalt wie deren organisierten Gegenkräfte als Duopol daherkommen (müssen)?
Zudem ist es medizinisch logisch, dass man an der maximierten Gewalt der Zivilisierten (Folter der Kreatur in Konzentrationslagern aller Art) zugrunde geht, weil so etwas unbeschreiblich Perverses in natürlicher Umgebung nicht praktiziert wird. Täglich packt einen die Abscheu, so etwas sehen zu müssen. Dagegen helfen auch keine pubertären Gegenreden.

Grüsse, Zara


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