Wie genau sollen wir denn zukünftig ohne organisierte Gewalt zusammenleben?

Morpheus ⌂, Montag, 22.06.2015, 12:56 (vor 3862 Tagen) @ Zarathustra3661 Views

Hallo Zara,


genau so ist es. Er kann die Realität nicht zur Kenntnis nehmen.


Du kannst ja nicht einmal die folgerichtigen Symptome der Ursachen zur
Kenntnis nehmen und regst Dich auf über die \'dummen Griechen\'. Die
Realität nehme ich sehr wohl zur Kenntnis. Die traurige Realität ist ja
gerade der Grund, weshalb ich schreibe. Soll ich mich auf
mephistophelisches Niveau herunterbegeben und nach vermeintlichen
Einzeltätern Ausschau halten? Ohne Ende bis zum Ende Umverteilungspolitik
und Umverteilungspolitiker kritisieren in einem System (Kollektivismus),
das per se ein Umverteilungssystem ist? Mit Dir und Mephisto
\'kritisiert\' doch der ganze Mainstream schon auf diese paradoxe Art und
Weise das System. Sollte ich mich da auch noch einreihen? Vergiss es!

So richtig beim Thema bis du nicht, oder? Du schreibst hier genau: was?

Ich schreib mal was ich so rein-interpretiere in deine Ausführung: Die Ausübung von Gewalt oder deren Androhung ist die Ursache unsere aktuellen Zustände.

Oder sehe ich das falsch? Denn genau hinschreiben und auf Argumente eingehen, tust du ja nie. Du klatscht da immer wieder die selben Standard-Worte, Sätze und Absätze hin, aber niemals nie greifst du die vorgetragenen Argumente verständlich auf. Hier erscheinen (im sinnvollen Teil) "Symptome der Ursachen" als Kern-Aussage. Ich verstehe diese Aussagen einfach nicht, weil ich keinen Bezug zu den von mir oder auch anderen Schreibern gemachten Aussagen herstellen kann.

Der Satz mit der Realität hatte aus den vorangehenden Beiträgen einen klaren Hintergrund: Den heutigen Stand von Evolution und Zivilisation. Die Zivilisten haben sich gegen die friedlichen Stämme durchgesetzt. Die Welt hat eine Bevölkerung von mehr als 7Mrd Menschen und ist in Staaten organisiert. Die starken Staaten fallen über schwache Staaten her (Afghanistan/Libyen), wo noch starke Stämme bestimmen und sich auch bekämpfen. Die Ressourcen der Welt sind arg begrenzt und regional sehr unterschiedlich verteilt.

Aussage von Mephisto und mir war, dass es durch die Vergrößerung der menschlichen Population zu Aggressionen und zu Gewaltausübung kam. Diese wahllose Gewaltausübung wurde durch die stärkeren Stämme zu lasten der schwächeren kanalisiert und durch die Androhung von Gewalt statt die Ausübung von Gewalt ersetzt. Dieser Zustand wurde bis zum heutigen Stand der Zivilisation perfektioniert. Es können 7 Mrd Menschen auf dem Planeten existieren. "Leben" schreibe ich diesmal bewusst nicht, weil du dann wieder deine Standdard-Phrasen hinschreibst und wieder nicht auf das Argument eingehst (siehe auch unten).

Wobei mir auch klar ist, dass es sich bei vielen Menschen wirklich nur um ein existentielles Minimum handelt. Und genau dieses existentielle Minimum findet man oft in den Regionen der Welt, in denen es noch Stämme gibt und die Staaten schwach sind. Aber das ist jetzt schon wieder ein anderes Thema und ich möchte beim Kern bleiben und dir nicht schon wieder die Möglichkeit geben einfach Randthemen aufzugreifen und dazu deine stets provozierenden Antworten zu schreiben.

Das Kernthema war und ist: Die Gewalt- und ihre Androhung zur Verhinderung von willkürlicher Gewalt sind durch wachsende Populationen entstanden und die Regionen in denen die willkürliche Gewalt durch organisierte Gewalt niedrig gehalten wurde, konnten sich gegenüber den Regionen besser behaupten und durchsetzen, die keine Regelungen zur Gewaltregulierung hatten.

Wir hatten eine Entwicklung, die eine Zwangsläufigkeit hatte, die uns an
den heutigen Punkt geführt hat. > >


Was für eine bahnbrechende Erkenntnis! Dass alles, was geschieht,
notwendigerweise geschieht, ist niemandem so bewusst wie mir. Der
Weltenlauf kennt nur einen möglichen Ablauf. Alle anderen sind fiktiv. Den
einzig möglichen zukünftigen Ablauf kennen wir aber noch nicht, und
deshalb ist Fatalismus keine Option.

Was ist denn dann (d)eine Option? Dazu sagst du niemals etwas. Wie sollen denn 7 Mrd. Menschen bei den wenigen verbliebenen Ressourcen auf dem bestehenden Niveau ohne die bestehenden Regeln zusammenleben. Du willst doch nicht behaupten, dass es ohne Regeln gehen wird. Welche sollen es denn sein?

Jeder macht was er will? Der Stärkste bestimmt? Wir haben uns alle lieb?

Jetzt immer und immer wieder zu schreiben, es hätte doch ganz anders
laufen sollen oder müssen vor 10.000 Jahren, ist einfach nur
bedauernswert.


Das zeigt mal wieder, dass Du weder lesen noch verstehen kannst.

Ja, verstehen kann man dich meist nur schlecht.

Ich
schreibe nicht immer und immer wieder, dass es hätte anders laufen sollen,
sondern, dass es künftig nur dann anders laufen wird, wenn man erkennt,
was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist und man folgedessen diesen Weg
nicht auch in der Zukunft beschreiten will.

Also, das ist doch das typische: "erkennen: was falsch gelaufen ist, und zukünftig: anders machen". Ja so allgemein schreibst du das natürlich ganz oft: Zivilisation: nein, Sklavenhaltung: nein, Freiheit: ja. Großfamilien: Ja.

Nur wie es konkret denn sein soll, dein "neues Zusammenleben", schreibst du natürlich nie. Ich behaupte, weil es nicht geht.

Wie soll es denn genau laufen mit den 7 Milliarden Menschen? Wo habe ich deine konkreten Aussagen zu diesem Thema überlesen? In einer Zukunft mit nur maximal 200 Millionen Menschen, kann das sicher anders aussehen. Und mit wenigen Millionen klappt es sicher sehr gut. Aber die Ernährung der heute existierenden Menschen lässt sich mMn nicht anders als mit erzwungener Überschussproduktion organisieren.

Wenn jemand Drogen nimmt, dann
erklärt man ihm auch nicht immer und immer wieder, dass es falsch war,
welche genommen zu haben. Man erklärt ihm, worauf es hinausläuft, wenn er
sie weiter konsumiert.

Da verwechselst du aber, um im Bild zu bleiben, Drogen mit Brot.

Wir behaupten, dass was du als Droge bezeichnest ist in der heute existierenden Welt (/Zivilisation) eine unumgängliche Notwendigkeit ist, wie das tägliche Brot.

Weil nur mit dieser Droge die 7 Mrd. Menschen gemeinsam existieren können.

Da helft Ihr mit Eurem Fatalismus niemandem, wenn
Ihr ihnen erklärt, dass sie halt drogensüchtig seien und dies demzufolge
auch in Zukunft sein sollen. Das ist eine ziemlich verderbliche Lehre, die
Ihr hier verbreitet.

Ich könnte dir ein einfaches System sagen, dass wirklich funktionieren würde. Ich werde es nur nicht tun. Weil der Übergang von dem heutigen auf das neue System nicht funktioniert. Es müsste einen Totalkollaps geben und sich die Menschheit auf ein "normales/gesundes" Maß reduzieren. Dann könnte man dieses funktionierende System anwenden und würde ein stabiles Gleichgewicht auf der Welt erreichen. Ich will aber keinen Kollaps haben, deshalb schreibe ich hier nichts.

Wenn Zara so intelligent wäre, wie er immer meint, dann würde er dieses
"wäre doch besser gewesen", "hätte doch besser so sein sollen" (mit den
friedlichen Stämmen) heute eben nicht mehr so ist und dass seit mehreren
1000 Jahren.


Lesen und schreiben sollte man können. Das wäre der erste Schritt hin
zum Verstehen.


Ja, das ist wieder so eine völlig typische Provokation. Hat mit der Sache nichts zu tun.
Wahrscheinlich weißt du nur keine Antwort, hast kein Argument, musst aber trotzdem was erwidern. Ich weiß regelmäßig nicht, was an solchen Stellen in dir vorgeht.
Diese Ausfälle leisten für Schreiber und Leser einen weiteren Beitrag zur Zeitverschwendung, denn der Satz ist völlig unverständlich. Vielleicht hast du dir mehr gedacht, aber es nicht hingeschrieben. So versteht man es einfach nicht. Und das kommt oft vor.

Niemand bestreitet, dass das was wir haben nicht nachhaltig und nicht
überlebensfähig ist. Ich würde mir auch eine andere Freiheit wünschen.
Ich würde auch gerne die Fähigkeiten der Menschen von vor nur 200 Jahren
haben.

Ist nur leider alles futsch. Die meisten im Forum leben im Hier und Jetzt


Sie leben eben nicht. Das ist ja das Problem. Sterben ist nicht leben.
Aber das muss ich wohl noch tausendmal repetieren, bis es sitzt.

Ja Zara, du wiederholst immer nur die gleichen Phrasen. Deshalb sage ich: Diskussionen mit dir sind Zeitverschwendung. Das bringt so einfach nichts. Versuch doch bitte mal auf den spezifischen Inhalt einzugehen. Eine Änderung des Systems, der Verzicht auf organisierte Gewalt, würde mMn 95% der Schreiber und der Leser die "Existenz" kosten. Ist das jetzt klarer ausgedrückt.

Wenn es für dich so klarer ist: Die "Existenz" nicht das "Leben". Sie "existieren" im hier und jetzt. Die Menschen hängen an ihrer Existenz, sie wollen nicht früher sterben als unbedingt notwendig. Das nennt sich Überlebenstrieb und ist sehr essentiell in unseren Genen hinterlegt.

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Um es abschließend zusammen zu fassen: Zur Zeitverschwendung werden Diskussionen mit dir, weil du ganz selten, fast nie, auf die spezifischen Aussagen und Argumente deiner Vorschreiber eingehst, sondern stets nur die selben bekannten Sätze hinschreibst, die du eben immer so oder so ähnlich hinschreibst, reines "repetieren" eben.

Niemals stellst du einen Bezug zu dem her, was vorher gesagt wurde. In deinem Kopf mag dieser Zusammenhang vielleicht klar und vorhanden sein. Dann schreib ihn nur bitte endlich mal hin. Damit man ihn auch verstehen kann und damit man endlich mal eine wirklich Diskussion mit dir führen kann. Weil nur dann, wenn ein Schreiber den Bezug von deinen Standard-Sätzen zu seinen vorher gemachten Aussagen herstellen könnte, kann er auch wieder sinnvoll weitermachen. So wie es jetzt läuft, kommt es regelmäßig zu keiner fruchtbaren Diskussion, sondern es werden zwei Monologe gehalten. Du greifst einzelne Worte auf und schreibst darauf provozierende Antworten und der andere versucht an seinem Thema weiter zu arbeiten. Kaum ein Schreiber merkt, dass du überhaupt nicht über sein Thema schreibst, sondern nur bei deinem täglichen repetieren bist.

Das ist total ermüdend. Ich kann da in viele deiner Diskussionen reingehen und könnte sie Absatz für Absatz auseinander nehmen und es würde immer wieder der gleiche Mechanismus erscheinen: Du gehst nicht oder nur unverständlich auf die Argumente ein. Stattdessen greifst Einzelteile heraus und repetierst ohne Bezug deine Standard-Aussagen.

Wenn du damit nur deine Zeit verschwenden würdest, wäre das ja in Ordnung. Hier ist es aber so, dass du viel Zeit von vielen verschwendest.

Vielleicht könntest du ja mal, wenn es oben nicht bereits passiert ist, auf diese konkreten Fragen antworten:

Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte Gewalt zukünftig zusammenleben? Wo es in allen entwickelten Ländern ja gar keine Stämme oder Großfamilien mehr gibt?!

Du sagst ja meist nur, was nicht sein soll.
Vielleicht könntest du dabei auch darlegen, wie sich in diesem System die 7Mrd. Menschen ernähren werden.

Ich weiß einfach nicht, wie man dich beim Thema halten kann, damit eine Diskussion etwas bringt. Vielleicht kannst du dir ja mal etwas Mühe geben. Ich bin gespannt.

Grüße Morpheus

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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.


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