Der erste Schritt ist...
Nach dem Programm der Anonymen Alkoholiker, die von Süchten auch etwas
Ahnung haben, ist dieses Erkennen leider nur der erste Schritt von zwölf
Schritten zur Bewältigung der Sucht / Krankheit - oder war es Schritt
zwei?
zuzugeben, dass man dem Alkohol/der Krankheit gegenüber machtlos ist und sein Leben nicht mehr meistern kann.
https://www.anonyme-alkoholiker.de/content/01horiz/01schri.php
Das ist ein ganz anderer Ansatz. Erkennen hilft nichts.
> Ich erwarte von Dir allerdings auch keine weiteren konkreten Schritte. Mit
den Begriffen Sucht, Krankheit, Masochismus und Sadismus hantierst du in
der hier diskutierten Menschheitsfrage für meinen Geschmack sowieso nur,
um dein Ansinnen möglichst reichhaltig und anschaulich mit ein paar
Federstichen zu bebildern.
Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen...
Im nächsten Schritt kommt das Eingeständnis, dass man selber gar nichts erreichen kann, und es deswegen einer höheren Macht überläßt.
Das ist sehr hilfreich, wenn es notwendig ist, Gewalt anzuwenden.
Merke:
Das bin nicht ich, der da Gewalt anwendet, das ist die höhere Macht, die mich führt.
Mit dem Auferlegen von vernünftigen Regeln ist natürlich nichts
Organisatorisches gemeint oder gar etwas Kant’sches?! Kant braucht ja
kein Mensch.
Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte
Gewalt
zukünftig zusammenleben?
Indem sie keine Gewalt anwenden,
Wer aufhört, Gewalt anzuwenden, gibt sich seber auf. Und wer sich selber aufgibt, den soll man lassen.
Kostet nur unnötige Energie.
Möglicherweise spielt nicht nur das "Wie" sondern auch das "Wo" eine
Rolle. Es wäre ja vielleicht theoretisch denkbar, dass der geheilte Mensch
nur für ausgesuchte Habitate geeignet ist und Berghänge oder Regionen,
die sich regelmäßig in eine Winterlandschaft verwandeln, für total
gewaltloses Dasein und ohne die Ambition zu wirtschaften eher ungeeignet
sind.Mit freundlichen Grüßen
Schneider
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc