Sucht erkennen ist leider eher das geringste Problem
Guten Tag,
Indem sie keine Gewalt anwenden…
Erinnert mich irgendwie an das Gerede von Jesus. War der eigentlich auch Masochist? Oder hat er irgendwann mal verlauten lassen, dass er es nicht akzeptiert, wie die organisierte Gewalt mit ihm verfährt?
Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen können, wenn eine
überwältigende Mehrheit erkennt, dass man krank/süchtig ist und sich von
dieser Krankheit heilen will. Solange diese kranke Mehrheit glaubt, sie sei
gesund, ist keine Heilung möglich. Aber darum klären wir ja auf.
Nach dem Programm der Anonymen Alkoholiker, die von Süchten auch etwas Ahnung haben, ist dieses Erkennen leider nur der erste Schritt von zwölf Schritten zur Bewältigung der Sucht / Krankheit - oder war es Schritt zwei?
Ich erwarte von Dir allerdings auch keine weiteren konkreten Schritte. Mit den Begriffen Sucht, Krankheit, Masochismus und Sadismus hantierst du in der hier diskutierten Menschheitsfrage für meinen Geschmack sowieso nur, um dein Ansinnen möglichst reichhaltig und anschaulich mit ein paar Federstichen zu bebildern.
Vernünftige Regeln wird man sich erst auferlegen...
Mit dem Auferlegen von vernünftigen Regeln ist natürlich nichts Organisatorisches gemeint oder gar etwas Kant’sches?! Kant braucht ja kein Mensch.
Wie genau sollen die Menschen deiner Meinung nach ohne organisierte Gewalt
zukünftig zusammenleben?
Indem sie keine Gewalt anwenden,
Möglicherweise spielt nicht nur das "Wie" sondern auch das "Wo" eine Rolle. Es wäre ja vielleicht theoretisch denkbar, dass der geheilte Mensch nur für ausgesuchte Habitate geeignet ist und Berghänge oder Regionen, die sich regelmäßig in eine Winterlandschaft verwandeln, für total gewaltloses Dasein und ohne die Ambition zu wirtschaften eher ungeeignet sind.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider