Wer findet den Fehler?
Ich dachte mir, für die fortgeschrittenen Debitisten stelle ich das hier mal rein:
Unter dem Regime des Goldstandards stammt Kredit von echten Ersparnissen. Diese sind in der Regel nur limitiert vorhanden, so dass die Zinssätze normalerweise irgendwo in der Bandbreite zwischen 3% bis 6% liegen.
Realer Kredit kommt von Geld, das gespart wird … der Verbraucherwirtschaft entzogen wird, so dass es für Notfälle und Investitionen verwendet werden kann.
Wenn der Kredit dann zurückgezahlt wird – in der Regel aus erhöhter Leistung – ist die Welt dann tatsächlich reicher geworden. Aber versuchen Sie, die Wirtschaft mit Scheinkrediten zu überlisten – Geld, das nie verdient wurde und auch nie gespart – dann handeln sie sich nur Ärger ein:
Jörg Guido Hülsmann vom Mises Institute bringt es auf den Punkt:
„In keiner Periode der menschlichen Geschichte ist Papiergeld spontan auf dem freien Markt entstanden. In allen bekannten historischen Fällen, ist Papiergeld entstanden durch staatlich geförderten Vertragsbruch und andere Verletzungen von Eigentumsrechten.“
Geben Sie mehr Geld aus, gibt es der Wirtschaft immer einen temporären Schub. Die Leute denken, sie seien reicher. Sie geben mehr aus; sie wollen mehr und mehr. Aber was passiert dann?
Ludwig von Mises, der bekannte Ökonom der Österreichischen Schule kennt die Antwort:
„Der Boom kann nicht unbegrenzt fortgesetzt werden. Es gibt zwei Alternativen.
Entweder fahren die Banken weiterhin mit der Ausweitung der Kreditvergabe ohne Einschränkung fort, welche zu ständig steigenden Preiserhöhungen und einer ständig wachsenden Orgie der Spekulation führt – die, wie in allen anderen Fällen der unbegrenzten Inflation in einem „Crack-up-Boom“ und in einem Zusammenbruch des Geld- und Kreditsystems endet.
Oder die Banken stoppen, bevor dieser Punkt erreicht ist, freiwillig jegliche weitere Kreditexpansion und lösen damit die Krise aus.
http://www.rottmeyer.de/sind-sie-bereit-fuer-einen-crack-up-boom/
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Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.