Arbeitszeitverkürzung hat seit dem Ende der Aufwärtsspirale nie funktioniert, zuletzt sichtbar in Frankreich
Hallo Beo2
Am Ende der Aufwärtsspirale fallen enorm viele gut bezahlte Jobs weg,
die im Rahmen der !einmaligen! Infrastruktur-Erstellung gebraucht wurden.
Dieser nachhaltige Wegfall an Arbeitsplätzen zieht die nachfolgenden
Änderungen einfach nach sich. Es gibt ein Problem: drastisch weniger
Arbeitsplätze. Darauf folgt die Lösung: Neoliberale Wende. Das sind
klassische Wirtschaftszyklen.
Ich hätte einfach nur schreiben sollen: eine drastisch geringere Nachfrage nach Arbeitsleistungen.
Die Summe der neu vergebenen Kredite (das Kreditwachstum) geht drastisch zurück, damit schrumpft die Geldmenge, die (neu) zur Verfügung steht, um Arbeitsleistungen zu bezahlen am Ende der Aufwärtsspirale sehr schnell.
Deine Schlussfolgerung ist barer Unsinn. Wenn es tatsächlich weniger zu
tun gäbe, dann muss die gesetzliche Arbeitszeit verkürzt werden .. wie es
zur Zeit des Wirtschaftswunders auch mehrmals geschah:
https://de.wikipedia.org/wiki/40-Stunden-Woche
Man hat das ja versucht. Nur war es weder für die Mitarbeiter noch für die Firmen sonderlich attraktiv.
Überstunden, Samstags- und Sonntagsarbeit wurden durch Aufschläge
verteuert (um 25-50%). Das war die Politik in der Zeit der Sozialen
Marktwirtschaft. Bereits Ende der 70er Jahre hatten wir großflächig
Arbeitszeiten von unter 40 Stunden/Woche. Und was ist danach passiert?
Ja, damals in Zeiten der massiven Kreditausweitung. Wo die Nachfrage nach Arbeit sehr sehr hoch war, da hat das funktioniert. Später nicht mehr und das lässt sich leicht nach rechnen.
Die Arbeitsproduktivität ist doch stets gestiegen.
Das muss sie auch. Denn jedes Unternehmen muss wachsen, denn der Staat braucht jedes Jahr mehr Geld. Dieses Geld muss aus den Unternehmen der freien Wirtschaft kommen. Die müssen also auch Jahr für Jahr mehr erwirtschaften und das gilt natürlich auch für jeden einzelnen Mitarbeiter.
Statt die
gesetzliche Arbeitszeit weiterhin an den sinkenden Bedarf anzupassen,
begann man ab ca. 1980 immer mehr Menschen aus dem Boot zu werfen und deren
Arbeitszeit auf Null zu setzen. Dies markiert die "neoliberale Wende".
Es wurde beabsichtigt, einen dicken Sockel an menschlichem Elend zu
schaffen, um die Ansprüche der Werktätigen einzudämmen und diese zu
disziplinieren. Diese Strategie wurde inzwischen durch zahlreiche präkere
Jobvarianten perfektioniert.
Meinst du nicht, dass deine Betrachtungsweise ein klein wenig zu einfach ist? Kann es sein, dass die vielen Bau-Arbeiter, die bis Mitte der 70iger Jahre gebraucht wurden, nicht einfach plötzlich im Büro sitzen konnten und wollten, um da geistig anspruchsvollere Tätigkeiten auszuführen? Das gleiche betraf eben viele einfache Fließbandarbeiter, deren Arbeit ins Ausland verlagert wurde, weil der quantitative Absatz der Produkte eine Produktion in Deutschland unwirtschaftlich gemacht hatte, nachdem die Löhne übermäßig angestiegen waren.
Die Löhne (und spätere Altersrenten) wurden dadurch flächendeckend
gesenkt;
Ohne Innovationen erzwingt der Kapitalismus oder der Debitismus oder einfach das Wirtschaften in Gesellschaftssystemen ständig eine Senkung der Löhne. Der entscheidende Punkt ist nämlich der:
Durch die Steigerung der Produktivität gelingt es, dieselben Produkte ständig etwas preiswerter herzustellen. Diese preiswertere Herstellung erzwingt in der Folge natürlich stets und ständig auch niedrigere Löhne. Es sei denn, den Unternehmen gelingt es, durch Verbesserungen den Wert der Produkte zu heben und somit zumindest die gleichen Preise zu erzielen. Noch besser ist es natürlich, die Qualität stärker zu steigern und auf diese Art sogar höhere Preise zu erzielen.
Das ist z.B. der Automobil-Branche in Deutschland lange Zeit gelungen. Dadurch sind Autos „made in Germany“ die besten und teuersten der Welt, neben denen von Tojota, die in Teilen dieselbe Strategie verfolgten. Angestellte in der Automobil-Industrie verdienen deshalb besonders gut.
die Rendite erhöht (und ins Ausland verschoben). Damit brachen
auch die Steuereinnahmen und die Einnahmen der Sozialkassen ein. Die
Staatsverschuldung begann zu explodieren. Da besteht ein klarer
Zusammenhang.
Nur umgekehrt verhält es sich in den Bereichen, wo eine Kompensation durch höhere Qualität nicht oder nicht dauerhaft möglich ist. Weil es rechtlich schwierig bis unmöglich ist, Löhne zu senken, müssen Arbeitsplätze abgebaut und in den Branchen durch Konkurs entfallen, die die Herstellungskosten eben nicht an die erzielbaren Verkaufspreise angepasst können.
Während der Aufwärtsspirale gab es sehr viel neue Kredite, aus denen
die vielen Arbeitskräfte gut bezahlt werden konnten. Es gab reichlich
Inflation, deshalb.Ja, es gab die sich aufwärtsdrehende Lohn-Preis-Spirale .. den sich
drehenden Motor jedes Wirtschaftswachstums. Die Finanzelite hatte aber was
gegen die Geldentwertung, die für die Real(binnen)wirtschaft aber
überlebenswichtig ist. Nun haben wir keine Inflation und kein Wachstum.
Geldentwertung ist für die Wirtschaft sogar äußerst praktisch. Sie macht permanente Preisanhebungen möglich und die Arbeitskosten können leicht und nach Belieben gesenkt werden. Warum meinst du, wollen die Griechen den Euro unbedingt behalten? Weil die Wertstabilität der entscheidende Vorteil ist. Inflation ist in erster Linie für die Lohnempfänger ein Problem. Ihre Kaufkraft schrumpft. Lohnerhöhungen können bei schwacher Auslastung nicht erzwungen werden. Für die Unternehmen ist das ganz toll.
Streikbedingte Ausfallzeiten helfen den Unternehmen eher, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und senken die Kaufkraft der Mitarbeiter nur noch weiter. Warum wohl konnten in der Thatcher-Zeit in GB die Bergarbeiterstreiks ohne Erfolg der Gewerkschaften beendet werden?
Es war gar nicht notwendig, "sich etwas Neues einfallen zu lassen". Das
Konzept und Ideologie der Sozialen Marktwirtschaft von 1950-1980, mit der
starken Wirtschaftsregulierung und deutlich höherer Steuer- bzw.
Abgabenlast (in %) im Vergleich zu Heute, hatte sich bewährt.
Ja, das Konzept der Aufwärtsspirale hat sich bewährt. Sie kann nur nicht verlängert werden. Sie ist Teil eines unwiederbringlich vorbeiziehenden Zeitabschnitts. Die Effizienzsteigerungen dieser Zeit sind eben einmalig. Dies habe ich in meiner These doch wirklich ausführlich dargestellt. Guck einfach nach China. Dort ist die kommunistische Partei mit ihrer Wirtschaftspolitik in der Aufwärtsspirale genauso erfolgreich, wie dies in Deutschland auch der Fall war. Die brauchen dafür keine „soziale Marktwirtschaft“ und nicht einmal Demokratie. So ein Aufschwung klappt einfach immer, wenn oder weil die Menschen in den Städten zusammengezogen werden.
Du willst mir doch nicht erklären, dass die Abgabenquote 1950/1960/1970
höher lag als heute?
Doch, das will ich.
Dann guck bitte beim Finanzministerium die Zahlen an. Leider fehlen die aus den Fünfzigern. Die Zeit, in der noch jeder Facharbeiter ein Haus für seine Familie bauen konnte, was spätestens seit Ende der 60iger völlig undenkbar ist.
Steuer- und Abgabenquote oder
Staatsquote
1960 lagen die Zahlen am allerniedrigsten.
Das mag ja vielleicht auf den Spitzensteuersatz der Einkommensteuer und
die Kapitalertrags- sowie die Körperschaftssteuer zutreffen. Insgesamt ist
die Abgabenlast heute deutlich größer als damals. Sie wurde nur verlagert
...
Die Unternehmen zahlen ihre Abgaben heute verknüpft mit der Arbeit.
Die Steuer- und Sozialabgaben wurden m.W.n. seit 1980 mehrmals gesenkt.
Viele neumodische Jobvarianten wurden davon teilweise oder ganz befreit.
Wie war es mit der Besteuerung der Kapitalerträge? Für die Neoliberalen
ist doch Wirtschaftspolitik gleichbedeutend mit Steuer- und
Abgabensenkungen!
Naja, es gab da gewisse Schwankungen und auch mal leichte Absenkungen. Aber gegenüber den 50er und 60ern war es immer deutlich höher. Und das ist auch der Grund für die Problem. Denn in jedem Produkt, was ein Unternehmen anbietet, stecken diese ganzen Abgaben drin.
Der Wert eines Produkts oder einer Dienstleistung liegt bei 100 Euro. Mit den ganzen Abgaben muss das Unternehmen es aber zu 150 bis 160 Euro am Markt verkaufen, um selbst einen kleinen Gewinn zu machen. Den Hauptgewinn macht stets und ständig der Machthalter namens Staat.
Deine These ist: "ich wünsche mir die guten alten Zeiten zurück".
Das ist völlig falsch. Ich lerne aus der Entwicklung der letzten 75 Jahre
und ziehe daraus meine Schlüsse und Konzepte. Ich vertrete längst etwas
ganz Neues.
Nur wollen die eben genau nicht wieder kommen, weil einfach keine
Nachfrage nach Arbeitskräften da ist, die gut bezahlt werden können, aus
neuen Krediten.Ich habe hier schon mehrmals von der dringenden Notwendigkeit einer
deutlichen Arbeitszeitverkürzung geredet. Das ist seit 40 Jahren
ausgeblieben. Es wäre ein Segen für die Familie, für die Kinder und
Eltern, und für Jedermensch. Auch für das Aus-/Bildungs- und Kulturniveau
im Lande. Wir kämen mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 5
Stunden/Tag locker aus. Überstunden sollten drastisch besteuert oder
durch Freizeit ausgeglichen werden.
Gut, kommen wir jetzt zum Kern deines Vorschlags
Arbeitszeitverkürzung geht auf zwei grundsätzlich unterschiedliche Weisen.
a) mit Lohnausgleich und
b) ohne Lohnausgleich.
Natürlich sind auch Kombinationen denkbar, aber sie stellen dann auch nur eine Kombination der Nachteile her.
Fangen wir mit der einfachsten Variante ohne Lohnausgleich an.
Hier verdienen die Arbeitnehmer plötzlich signifikant weniger, haben aber bestehende Verpflichtungen wie Mietverträge oder Kreditverträge zu erfüllen. Das kann nicht funktionieren und das wirst du wahrscheinlich auch ganz und gar ablehnen.
Betrachten wir also die andere Art: Mit Lohnausgleich. Hier müssen alle Betriebe ihre Waren plötzlich zu deutlich höheren Preisen verkaufen, (denn die Herstellungskosten sind ja wohl unzweifelhaft gestiegen). Dem steht aber nur eine konstante Kaufkraft gegenüber, denn die Löhne wurden ja gerade nicht erhöht. Das muss dazu führen, dass insgesamt deutlich weniger Leistungen abgerufen werden und damit massenhaft Arbeitsplätze entfallen werden. Das ist doch wohl ganz einfaches Rechnen. Oder kannst du hier eine andere Rechnung aufmachen? Fordern und Schreiben kann man natürlich viel. Nur muss es sowohl betriebswirtschaftlich als auch volkswirtschaftlich umgesetzt werden. Guck doch bitte nach Frankreich, die versuchen deinen Weg gerade zu gehen. Zeig mir bitte an den Zahlen der französischen Wirtschaft, wo ich den Erfolg des Arbeitszeitverkürzungsmodells ablesen kann. Genau das Gegenteil ist nach meiner Sichtweise der Fall. Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an, weil Wettbewerbsfähigkeit und Kaufkraft gleichermaßen gesenkt werden. Das beschleunigt die Abwärtsentwicklung.
Noch eine grundsätzliche Anmerkung, warum Arbeitszeitverkürzungen nicht wirklich durchführbar sind. Jede Arbeit enthält Verwaltungs- und Fortbildungsanteile sowie Einarbeitungszeiten, außerdem fallen Anteile für Abstimmung der Arbeit (Meetings, Telefonkonferenzen etc.) an. Diese sind konstant und fallen pro Person an. Es gibt viele Bereiche mit anspruchsvollen Tätigkeiten, da liegen diese Anteile bei 25 bis 33 Prozent der Arbeitszeit. Die effektive Arbeitszeit liegt dann in einer 40-Stunden-Woche noch bei 24 bis 30 Stunden. Wird jetzt die Arbeitszeit um 10 Stunden (also 25 %) verkürzt, wirkt diese Verkürzung fast ausschließlich auf die Produktivzeit. Damit liegt die Kostensteigerung in meinem Beispiel bei bestenfalls 33 %. Die Löhne müssten bei einer Lohnanpassung also nicht um 25 % gesenkt werden, wie die Arbeitszeit, sondern um 33 %, wie die Produktivzeit sinkt.
Was du dabei aber ganz grundsätzlich übersiehst, dass die Abgaben an den Machthalter bei Verkürzungen der Arbeitszeit ebenfalls sinken. Der braucht jedoch seine regelmäßigen Steigerungen, damit das System nicht kollabiert. Deshalb gibt es in keinem vernünftig operierenden Staat Arbeitszeitverkürzungen. Warum soll der Machthalter seine Untertanen nicht optimal auspressen? Schließlich will er doch an der Macht bleiben und sein bequemes Leben haben, für sich und die meisten Angehörigen seiner Mafioso- Organisation.
Pflegekräfte, die wir immer mehr brauchen, werden leider aus den
Ersparnissen vergangener Zeiten bezahlt, wenn wir diese denn hätten. Da
wir keine haben, müssen die Abgaben ständig weiter klettern. Was du doch
begrüßen müsstest.Der Pflegenotstand und die kaputte Gesundheit (nicht nur) alter Menschen
ist zum großen Teil Ergebnis falscher Politik, falscher Machtverhältnisse
und ungesunder Wirtschaftsabläufe. In diesem System ist doch gar nichts
mehr gesund und sozial verträglich.
Ja, weil die Steigerungen bei Abgaben und in Folge bei Produktivität ein langsam unvertretbares Maß erreicht haben. Der totale Kollaps ist nah. Das genau beschreibe ich in meiner These zum Scheitern von Hochkulturen.
Diese Zyklen unterschreibe ich dir sofort. Guck dir die Hochkulturen an.
Die hatten alle so einen finalen Aufschwung vor dem Kollaps, wie wir ihn
hier auch gerade bei uns erlebt haben. Genau so laufen die Zyklen, die du
ja selber beschreibst. Ich habe in meiner These nur genauer die Ursachen
und die Wirkungen beschrieben. Warum gibt es genau diese Zyklen und wie
bilden sie sich heraus? Ich verstehe dich nicht so recht. Einerseits
betonst du die Zyklen und dann willst du mit dem zyklisch bedingten Abstieg
aber nichts mehr zu tun haben. Der liegt dann nach deiner Aussage an: Ich
zitiere daraus:
"Zur Zeit dominiert der blinde Egoismus (Selbstliebe und Habgier). Es
ist ein vorübergehendes Zeitalter der geistig-moralischen Dunkelheit, des
kompromisslosen Egoismus und der Gefühls- bzw. Geistlosigkeit, der zum
(vorübergehenden) Verfall und Dekadenz führt. Ein beängstigender Mangel
an Einsicht (Vernunft), Kooperation, Rücksichtnahme und Solidarität ..."Richtig. Man nennt das auch die "spätrömische Dekadenz". Sie kommt
diesmal allerdings ziemlich schnell daher.
Nein, es ist alles eine zwingende Ausprägung der zyklischen Entwicklung. Brot und Spiele waren genau so zwangsläufig wie Hartz4 und Fernsehen/Youtube/Facebook.
Ja, weil der Zyklus genau das von den Menschen erfordert. Das ist keine
zufällige oder gesteuerte Entwicklung. Sie ergibt sich zwingen aus den
Zyklen des Wirtschaftens. Die Menschen sind doch nicht dumm. Die passen
sich an, alle: Machthaber, Angestellte, Arbeiter, Arbeitslose, Rentner.
Wenn du jetzt erklären würdest, was bitte genau besser gemacht werden
sollte von den Machthabern, dann könnten wir weiter reden.
Wir brauchen keine "Machthaber". Es reicht vollkommen, wenn Jeder von uns
ein (Teil-) Machthaber ist und täglich seine bürgerlichen
Mitbestimungsrechte ausüben kann. Es reicht, wenn wir an der Spitze eine
weisungsabhängige Geschäftsführung haben.
Ja, die brauchen wir nicht. Aber sie sind nun mal leider bereits da. Und wenn ich deine Diskussion wie du oben schreibst nicht als „wünsch dir was“ abtun soll, dann musst du spätestens jetzt sagen, wie du den Machthalter denn loswerden willst.
Ohne Machthalter und deren Zwangsregime, lassen sich auf der Welt allenfalls wenige 100 Millionen Menschen ernähren. Wenn du die Ablösung des Zwangssystems forderst, schreibst du auch, dass du weit über 6 Milliarden Menschen umbringen willst.
Aber denke bitte daran. Die Machthaber wollen ihre Macht nur möglichst
lange behalten. Das Wohlergehen von den Beherrschten gehört da niemals
wirklich dazu. Es ist immer nur Mittel zum Zweck des Machterhalts.Ich halte gar nichts von "Machthabern". Wir brauchen eine Direkte
Demokratie: Jeder bekommt ein kleines Stück der Macht und legt es
regelmäßig in eine der Waagschalen.
Eine direkte Demokratie müsste heute, mit so vielen Menschen, in diesem internationalen Umfeld auch solche Gewinne erwirtschaften, wie das unser heutiger Staat macht. Sonst wird sie die Macht noch schneller verlieren als die Stämme in Libyen oder Afghanistan. Denn sie wird natürlich von den straffer organisierten Machthaltern bedroht, wie das immer war auf der Welt.
Und Zyklen haben eine Aufwärts-Phase und wenn die beendet ist, beginnt
der Abstieg. Das ist die Definition von Zyklus. Warum weigerst du dich,
genau dies auf unsere Gegenwart anzuwenden?Ich weigere mich doch gar nicht, sondern beschreibe es doch ausführlich
.. sowie die Ursachen dafür.
Ich denke, ich schreibe zur Ursache und den Wirkungen und begründe dies ausführlich. Du, lieber Beo2, machst dir nicht die Mühe, deine Ideen richtig zu durchdenken oder gar zu belegen. Beispiele aus andere Wirtschaftszyklen, die nicht zur heutigen Wirtschaftslage passen, die helfen jedenfalls nicht.
Geht es dem Esel einmal gut ... was macht er dann?
Wenn es nur so wäre, lieber Beo2. Dann würden wir ihn jetzt einfach
runter führen vom Eis und all unsere Probleme wären sofort gelöst.
Der Esel hat aber etwas dagegen.
Ja, na klar, genau mein Reden, nein Schreiben.
Nichts würde ich mir sehnlicher wünschen als genau das. Nur meine ich,
im Detail dargelegt zu haben, warum genau dies nicht mehr gelingen kann.
Aber du wirst mir jetzt sicher gleich erklären, wie es ab sofort alles
besser laufen könnte. Ich freue mich drauf!Nichts kann "ab sofort besser laufen". Alles Positive muss man sich hart
erarbeiten. Schlechter wird alles ganz von alleine. Das ist ein
universelles Gesetz.
Es kann eben nichts grundsätzlich mehr anders laufen. Wir müssen die Konsequenzen aus den Entscheidungen der Vergangenheit jetzt über uns ergehen lassen. Die Arbeitszeitverkürzung ist mMn jedenfalls keine Lösung. Aber ich würde mich sehr freuen, lieber Beo2, wenn du eine funktionierende Lösung finden könntest. Mir ist es bislang nur leider nicht gelungen.
Grüße
Morpheus
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Wir - für die unbeschränkbare Freiheit.