Die vorhandene Geldmenge ist (fast) irrelevant.

Beo2, NRW Witten, Montag, 13.07.2015, 12:58 (vor 3844 Tagen) @ Zarathustra4849 Views

Ja, denn es kommt zur chronischen Rezession und Massenarbeitslosigkeit sowie zu sinkenden Reallöhnen und Renten. Dies ist die Kehrseite des Sparens in Geld (= Akkumulation von Geldvermögen = stagnierende/sinkende Geldausgaben).

Genau umgekehrt. Je mehr Geld (Schulden/Guthaben) im System akkumuliert wird (Schweiz), desto höher die Löhne und Renten. Je weniger Geld (Schulden/Guthaben) im System (Burundi), desto tiefer die Löhne und Renten.

Wir wissen nicht, wieviel Geld es in Burundi durchschnittlich pro Kopf gibt .. auch z.B. auf privaten Auslandskonten. Es wird sicher nicht wenig sein.

Weiter: Die Renten und Löhne hatten in DE in den letzten 15 Jahren deutlich geringeren Zuwachs, falls überhaupt einen! als die Geldvermögen. Dies lässt sich empirisch belegen.

Und: Auch in Zeiten einer Hyperinflation wächst die "Geldmenge im System" exorbitant. Trotzdem wächst die Armut und Arbeitslosigkeit in der Bevölkerung .. siehe momentan z.B. die Ukraine.

Es kommt immer darauf an, wo das Geld hinfließt und hängen bleibt. Die vorhandene GeldMENGE ist beinahe irrelevant.

Gruß, Beo2


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