Der Pflegekollaps ist auch deshalb vorprogrammiert, weil ...
Dann fehlt es aber nicht an der Arbeitsbereitschaft der zu Pflegeleistungen fähigen ... sondern an der Bereitschaft der Pflegeheime usw. die Leute, deren Stellen abgebaut wurden, weiter zu beschäftigen!
Der Pflegekollaps ist auch deshalb vorprogrammiert, weil es nur "zwei" "Loesungen" gibt:
a) Die zu pflegenden werden von bezahltem Pflegepersonal umsorgt. Das muss finanziert werden.
b) Sie werden von Angehoerigen umsorgt. Auch das muss -in Lebenszeit ausgedrueckt- "finanziert" werden.
Die "Loesung" a) muss finanziert werden von den unmittelbaren Angehoerigen oder "der Allgemeinheit" ueber sog. Zwangssolidaritaet.
Die Loesung b) muss aber auch von den Angehoerigen und der Allgemeinheit finanziert werden, weil, wie bei sich um (noch zu pflegende Klein-) Kinder kuemmernde Eltern, nun bei den erwachsenen Kindern, die sich um ihre Eltern kuemmern, Einkommensmoeglichkeiten (Arbeitszeit) wegfaellt.
Die Loesung a) wird bereits ueberwiegend, mangels ausreichender Leistungen der Pflegekasse, trotz Heranziehen der Kinder (als "absteigende Verwandte in gerader Linie" unterhaltspflichtig) zum ganz ueberwiegenden Teil von den Sozialaemtern und damit der Allgemeinheit getragen.
Nun nehmen ja einerseits die Anzahl der pflegebeduerftigen Aelteren zu, und die Zahlen der einzahlenden Juengeren ebenso wie die Anzahl der fuer Pflege infrage kommenden Kinder (kinderlose sowie Ein- und Zweikindfamilien, Norm seit den siebziger Jahren) ab.
Das muss einerseits in einer immer staerkeren Ueberarbeitung derer enden, die diese Leistungen selbst erbringen (Familienhilfe) oder in der Ueberarbeitung derer, die die Leistung in fremdem Auftrage erbringen (Pflegepersonal) und derer, die die immer hoeheren Aufwendungen als "Nichtbetroffene" (mit-) bezahlen muessen.
Ich bin daher dafuer, allen ein leistungsloses, bedingungsloses Grundeinkommen auszuzahlen.
Da werden die Vermoegenspfleger derer reich, die diesen Geldsegen mangels eigener Einsicht nicht mehr verwalten koennen, die Pflegebereitschaft nimmt weiter ab. Daraufhin verrecken immer mehr kinderlose Demente, denn fremde Kinder arbeiten fuer die nicht mehr, wenn sie BGE in Hoehe der Pflegerinnen-Einkuenfte beziehen koennen. Das Erbe faellt dann, mangels Kindern und wegen mangelnder anderweitiger Testierfaehigkeit, an den Staat.
"Echte" Kinder kuemmern sich vermehrt um Oma und Opa, da das BGE ihnen dabei hilft, ebenso wie die Aufstockung der Rente der Gepflegten durch's BGE (man bedenke: bei Frau und Schwiegersohn und Oma und Opa, wenn auch pflegebeduerftig: vierfaches BGE!!!).
Keiner zahlt nun mehr netto ein. Daraufhin bricht das System zusammen. Die Arbeitsplaetze sind bis dahin aber auch noch weg - kein Unternehmer wartet ein paar Jahre, ob die Arbeitskraefte reumuetig wiederkommen. Zumal: in welchem Zustand - vollkommen abgeschnitten von mehreren Jahren technischer Weiterentwicklung, veraltete Branchenkenntnisse usw.
Nun verrecken Kinder mit Eltern und die Enkel noch dazu
und warte nur, balde ruhest auch Du.
Nach der Staatsverschuldung fragt dann schon lange keiner mehr. Oder hat jemand eine Erinnerung daran, dass die spaetroemischen Staatsschulden irgendwie Thema im Lateinunterricht waren? Ich nicht.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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