Genau. Wie schaffen wir es die Probleme so weit zu vergrößern, damit das System endlich kollabiert?

Mephistopheles, Datschiburg, Montag, 13.07.2015, 15:51 (vor 3842 Tagen) @ Rybezahl4774 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 13.07.2015, 16:20

Da hilft dann auch kein Geld mehr.


Dies ist ein weiterer Punkt, der unsere Einwanderungspolitik begründet.
Abgesehen von der Vergreisung der Bevölkerung sind billige Arbeitskräfte
notwendig, um die allgemeine Verarmung der Bevölkerung zu verlangsamen.
Auf den ersten Blick verschlechtert das die Situation außerhalb unseres
Wirtschaftsraumes. Geht man mit Heinsohn (Söhne und Weltmacht), lässt
sich hierbei jedoch auch eine Umverteilung erkennen: Ein zu viel an
Bevökerung in wirtschaftliche schwachen Ländern verteilt sich auf
wirtschaflich starke Länder mit einem zu wenig an Bevölkerung.
Da bahnen sich also stressige Verhältnisse an: mensch hat zwei, drei
kleine "Jobs", mit denen "man noch über die Runden kommt".

Genau.
Die Staatschulden sind schon hoch, also müssen sie durch Zuwanderung unbedingt noch gesteigert werden.
Auch billige Arbeitskäfte kosten Geld.
Hast du einen Überblick, wie viel Geld die Asyslanten im Schnitt denn mitgebracht haben, damit sie auch bezahlt werden können?
Oder wie soll deren Unterhalt sonst bezahlrt werden?

Das allgemeine Anwachsen der Staatschulden hat auf der Gegenseite ein
allgemeines Anwachsen der Forderungen zur Folge. Offenbar aber verteilt
sich das Guthaben nicht gleichmäßig, sondern kulminiert in (relativ zur
Weltbevökerung) immer weniger Geldtöpfen.

Es gibt nun entweder die Möglichkeit, dass die Verarmung der Bevölkerung
in einer Weise voranschreitet, dass der innere Druck so hoch wird, dass es
zu Bürgerkriegen kommt,

Zu Bürgerkriegen kommt es nicht wegen einer Verarmung der Bevölkerug, sondern wegen unterschiedlichen Religionen.
Da wird allerdigs derzeit alles Mögliche getan, um einen Bürgerkrieg möglichst zu forcieren.

was potentiell den Kollaps des Kreditsystems zur

Folge hat.

Allerdings hat ein Bürgerkrieg den Kollaps des Finanzsystems zur Folge.

Das hängt davon ab, ob die allgemeine Verelendung weit genug

fortgeschritten ist, oder es nur zu kleineren, lokalen
Forderungsvernichtungen kommt. Aber selbst im zweiten Fall - im
globalisierten Markt wird es nach so einen "Event" immer schwerer für ein
einzelnes Land, wieder "auf die Beine" (O-Ton Tsipras) zu kommen, wenn es
nicht besonders viel zu bieten hat.

Ja. Ein Land hat aber nur so viel zu bieten, wie seine Kultur hergibt. Wird diese Kultur zerstört oder durch Gegeneinander verschiedener Kulturen in der Gesamtleistungsfähigkeit marginalisiert, dann kann um so weniger abgezogen werden.

Oder es wird der Weg des totalen Sozialismus beschritten, in der Form,
dass die "Superreichen" etwa Fonds einrichten, gemeinnützigen Stiftungen
spenden o.ä., die dann einen gewissen Lebensstandard ermöglichen, der die
Auflehnung der Massen verhindert. Ich würde das nicht ausschließen, wenn
man bedenkt, welche Mengen Nahrung ein einzelner Bauer heute produzieren
kann - halte diese Möglichkeit aber doch für eher unwahrscheinlich.

Ja, weil dieser einzelne Bauer nichts produzieren kann.

Daneben mögen noch Naturereignisse oder außerirdische Einflüsse
(@Taurec) denkbar sein, die das System zum Einsturz bringen.
Die letzte Grenze liegt meiner Meinung nach im Moment in der
Ausschöpfung der Ressourcen der Erde.

Da ist noch viel da. Die Erde hat einen Durchmesser von 12.000 km, und bis jetzt wurden nur eineige wenige km angekratzt


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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