Wozu philosophieren, wenn die Grundannahme falsch ist?
Hast Du Dir bisher überhaupt die intellektuelle Freiheit genommen, die
Schwarm-Metapher philosophisch zu durchdenken und mit Deinem Weltbild
(sofern Du eines hast) abzugleichen?
Und wenn ja, reicht Deine intellektuelle Redlichkeit aus, Dein Weltbild
zur Disposition zu stellen?
Hallo KK,
die menschliche Gesellschaft mit Fisch- oder Vogelschwärmen zu
vergleichen oder gleichzusetzen, ist absurd. Es spricht dem Menschen
die Individualität und die Identität ab. Sprechen wir also über die
Lebensbedingungen des Menschen, anstatt über Fische und Vögel.
Als kleine Hilfe: Sind Vögel und Fische in der Lage selbst über ihre
Lebensbedingungen zu entscheiden und sie zu verändern?
Ich beantworte die Frage mal gleich selbst. Nein, sie können
sich nur an die äußeren Bedingungen anpassen. Im Gegensatz
zum Menschen, der Lebensbedingungen selber schaffen kann.
Damit hat sich das Thema Schwarm für mich erledigt. Wozu noch
philosophieren, wenn die Grundannahme falsch ist?
> Beschreibe bitte erst mal den schwammigen Begriff Esoteriker.
> Sich selbst gegenüber intellektuelle Redlichkeit fordern kann und soll
man immer (gelingt den wenigsten Menschen), von anderen fordern kann und
soll man nur dann, wenn es einem selbst gelungen ist.
Bei Zara scheint mir dies der Fall zu sein (Danke Zara).
Diese Art der Freiheit überhaupt zu kennen und ihre Bedeutung als
elementares Handwerkszeug für philosophisches Denken zu verstehen, ist
auch nur sehr wenigen Menschen in unserer heutigen Zeit gegeben.
Auch hier scheint mir Zara einer dieser Spezies zu sein (Danke Zara).
Das erinnert ein wenig an christliche Messen, wo nach jedem Psalm
gerufen wird: Thank you Lord.
Mit erstaunen stelle ich nun fest, dass auch Zara hier eine
echte Glaubensgemeinschaft hat. Ziemlich bedenklich für meinen
Geschmack. Vielleicht solltet ihr einen eigenen Fanclub gründen,
anstatt Ungläubige zu bekehren.
Gruß
nemo