Vielleicht sollten wir das einfach gemeinsam geradeziehen, die frankophile Front ...
Dennoch kann ich nicht anders mich zu fragen, wie gut denn Dein, Monterone, Französisch nun wirklich ist.
Das würde mich auch mal interessieren.
Das hat mich von Anfang an auch interessiert. Als linguistisch Vorbelasteter glaubte ich, beurteilen zu koennen, ob jemand Satzstrukturen einer anderen Sprache analysieren kann. Denn nur, wer eine Satzstruktur zutreffend analysieren kann, ist auch in der Lage, sie in die Tiefenstruktur zu ueberfuehren.
Denn eine Grundregel des Dolmetschens lautet: man "uebersetzt" nicht Woerter oder Satzteile, man erfasst einen Text in seinem Sinn.
Dies findet nicht und niemals auf der Wortebene statt.
Hat man, insbes. als Simultandolmetscher, den Sinn eines Gesagten in der sog. Quellsprache (source language) erfasst, dann erzaehlt man ihn "einfach" in der anderen, der Zielsprache (target language) "nach".
Beherrscht man das, ist der Vorgang sehr einfach und gelingt fliessend. Problematisch ist lediglich ausgerechnet beim deutsch-englischen Sprachpaar, dass die Satzstellung stark abweicht. Genscher war unter Dolmetscher(inne)n beruechtigt dafuer, dass er eine Minute lang sprechen konnte, ohne einen einzigen Satz zu beenden. Die Dolmetscher mussten aber beim Uebertragen ins Englische oder umgekehrt solange warten, um herauszufinden, oder er den vorabgespulten Satz nicht am Ende ... verneint. Dann muss der Dolmetscher schnell den Satz nachsprechen in der Zielsprache, waehrend er bereits wieder den naechsten (langen) Satz der Quellsprache zwischenspeichert usw. Das sind z.T. nahezu uebermenschliche Hirnleistungen. Darum sitzen in der Kabine i.d.R. ZWEI, die sich im Halbstunden-Takt abwechseln. Der "pausierende" Kollege hoert aber weiter zu (pausiert also nur mit dem Sprechen) - denn sonst koennte er/sie ja danach nicht mehr folgen bzw. an beliebiger Stelle uebernehmen. Zusaetzlich schlaegt der "pausierende" Kollege schwierige Begriffe im Dictionnaire nach und legt sie dem sprechenden Kollegen unkommentiert mit Fingerzeig ins Blickfeld, falls der/diejenige evtl. den Begriff nicht ad hoc einordnen koennen sollte.
Nicht umsonst werden Tagessaetze beim Dolmetschen zu acht Stunden verguetet, aber nur sechs Stunden wird maximal gedolmetscht Und nicht umsonst ist der Tagessatz fuer Deutsch/Englisch/Deutsch hoeher als fuer Arabisch/Deutsch/Arabisch ...
Zum Glueck ist das reine Uebersetzen, das ja asynchron stattfindet, nicht ganz so anstrengend, da man zwischen Anhoeren oder Lesen und Wiedergabe in der Zielsprache "beliebig" viel Zeit hat.
Umso bezeichnender ist es dann aber, wenn ein angeblicher "Sprachkenner" selbst damit Schwierigkeiten hat und jedesmal auf Rueckfrage verschaemt "nicht liefern kann".
Noch bezeichnender ist es, wenn jemand Originaltexte eben nicht in ihrer Tiefenstruktur erfasst (d.h. nicht sinngemaess verstehen kann), und daher laufend zum Woerterbuch greifen muss. Es nuetzt das eben nichts. Das Wort "Anlage" im Deutschen kann heissen: "Geldinvestition", "Park", "Genetische Disposition", evtl. auch in bestimmten Zusammenhaengen so etwas wie "Anschlag" auf der Werkbank etc.
Ohne vorausgreifende Sinnerfassung nuetzen zweisprachige Worterbuecher gar nichts!
Und selbst der Muttersprachler hat manchmal noch Schwierigkeiten, oder warum gaebe es sonst einsprachige Woerterbuecher wie van Dale, Merriam-Webster, Oxford Dictionary, Roget, Larousse, Grimms Woerterbuch, Wahrig, Duden???
Ich habe meine Grundschulzeit in Paris und Aix verbracht und bis [vor] etwa 10 Jahren auf Französisch gedacht, mein aktives Französisch ist inzwischen eingerostet (worunter ich verstehe, dass ich mich unter Franzosen nicht mehr als Franzose ausgeben kann), aber mein passives Französisch ist mehr als ordentlich.
Na, wenn das keine solide Grundlage einer Beurteilung über Französischkenntnisse ist.
Chuck Norris kann unter Wasser grillen und Monterone kann selbst die Academie Francaise in ihre Schranken weisen ...
Ich weiss wirklich nicht, was ich zu Deinen Ausführungen sagen soll. Es scheint ja nicht so zu sein, dass Du die Sprache gar nicht verstehst. Du interpretierst sie offenbar nur völlig anders, aber aus meiner Sicht so grotesk falsch, dass ich mich frage, ob wir eigentlich dieselbe Texte vor Augen haben.
Hervorhebung von mir. Da bin ich mal gespannt, welche Reaktion kommt.
Genau das haengt mit dem oben beschriebenen fehlenden unmittelbaren Sinnverstaendnis zusammen (das im Uebrigen im staatlichen Primar- und Sekundarsprachunterricht nicht aufgebaut wird, im Gegenteil: dort wird Grammatik "gepaukt", was das Sprachverstaendnis hindert und es werden Uebersetzungen schon von Anfaengern angefordert, die, s.o., nur sehr versierte Doppelsprachler ueberhaupt beherrschen ... aus einem einzigen Grunde: nur so kann eine Lehrkraft mit 30 Schueler(inne)n in einer Klasse deren "Leistungen" ueberpruefen).
Auch wenn ich das eigentlich nie schreiben wollte, wegen der hier zunehmenden persoenlichen Anwuerfe muss ich, so, wie Fabio sein Paris und Aix benennt, auch mal zu meinen Sprachkenntnissen etwas sagen, vielleicht hoert der Unsinn dann mal auf und Monterone bemueht kuenftig VORHER einen Uebersetzer, bevor es jedesmal peinlich wird:
A) Ich stamme aus einer frankophilen Familie.
B) Ich bin Linguist.
C) Leider gilt das, was Fabio ueber sein den Franzosen von seinem Landsmann-Sein ueberzeugendes, an Pariser etc. Grundschulen erworbenes fliessendes Franzoesisch berichtet, bei mir nur fuer das Englische.
D) Dennoch habe ich aber franzoesische, u.a. chemische, Fachliteratur, schon zu Studienzeiten vor Jahrzehnten lesen koennen und Asterix und Obelix im Alter von ca. zehn Jahren bereits eigenstaendig, inkl. des Verstandnisses der Pointen, gelesen. Ein franzoesischsprachiges Urteil kann ich als rechtswissenschaftlich vorbelasteter sicherlich auch besser lesen, als jemand, der mit beidem, dem Franzoesischen wie der Jurisprudenz, nichts als Probleme hat.
E) Ich bin nicht nur an der deutsch-franzoesischen Grenze aufgewachsen, ich habe auch franzoesische Verwandte und ich habe, Projektaufenthalte wie Wohnaufenthalte zusaammengerechnet, sicher ca. ein halbes Dutzend Jahre in Frankreich gelebt.
Jetzt koennen die Blindfische die Diskussion wieder uebernehmen, die immer zwei Anlaeufe brauchen, nachdem man ihnen die Uebersetzung bereits vorher (mehrmals) geliefert hatte.
Was Bernadette sicher freuen wird....
Die Freude wird sich wohl in Grenzen halten, da ihre Aussage in dem Zusammenhang:
"Aber wenn irgendjemand Französisch kann, dann bist es Du, Monterone."
Und solche Laienurteile kommen dann zwangslaeufig aus dem Halse jener, die eben den gerade beschriebenen Zweitsprach"erwerb" hinter sich haben. Deren Deutschkenntnisse im Uebrigen auch gewissermassen unter Niveau sind, sonst wuerden sie verstehend lesen koennen.
durch deine Aussagen nun jeder Grundlage entbehrt und mir ein Posting an sie erspart, welche Fähigkeiten sie bei der französischen Sprache denn auszeichnen.
Postings sind bei Loli-Schlampen voellig ausichtslos. Jemand muesste schon an einer offenen Diskussion interessiert sein. Davon gibt es aber nur wenige und evtl. immer weniger.
Ich vermute mal ganz stark, dass diese Aussage nur eine Absicht hatte, nämlich @Monterone in seinem Disput gegen @CM bei zuspringen.
Aber der Versuch ist wohl kräftig in die Hose gegangen.
Das merkte nur, wer ueber funktionierende intellektuelle Verdauungsorgane verfuegte. Verbaldiarrhoe bedeutet, wie bei normaler Diarrhoe, dass die Verdauung, die metabolische Aneingnung, nun mal nicht funktioniert. Was jeden billig und gerecht Denkenden eben anwidert.
Da stehen insbes. Monterone und eine gewisse Floristin ganz auf derselben Ebene ...
Und noch etwas, an alle des Denkens maechtigen Forist(inn)en: ich mache hier nicht auf ewig den Ausputzer. Schon zu Germanwings-Zeiten bekam ich Leserzuschriften mit dem Satz "CrisisMaven, warum tun Sie sich das an?". (Ich glaube, die Bemerkung fiel, als ich ein halbes Dutzend mal erklaert hatte, dass es auf Lufthansa- und Germanwings-Fluegen keinen onboard-Mobilfunk gibt und zudem die Flughoehen und Geschwindigkeiten fuer einen direkten Boden-Zellenkontakt zu gross waren. Nuetzte aber nix, es gibt immer, s.o., noch einen, der nicht sinnverstehend lesen kann ...)
Die Einschlaege ruecken naeher. Ich brauche das Forum nicht ...
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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