Mon cher Monterone, cher Forum Jaune,...
...bonsoir.
Bevor ich ins eigentliche in diesem Thread diskutierte Topic einsteige, möchte ich mich als xanthoman outen. Gelbsüchtig, wenn weder Graecum noch Google mich getäuscht haben. Offenbar kann ich nicht ohne diesen Marktplatz der Ideen auskommen, diese Agora.
Dieser Dialog zwischen Monterone und CM alleine ist Grund genug, hier weiterzuschreiben, da so ein Dialog vermutlich nirgends außer hier so stattfinden kann. Das sage ich, obwohl das Thema eigentlich völlig "off topic" ist. Aber er - der Thread - hat eine ganz eigene Qualität, die ihn einzigartig macht. Only in the Yellow.
Also sorry für meinen theatralisch-pathetischen Abgang. Ich hatte mir eigentlich GESCHWOREN, sowas nie zu tun, weil ich es bei allem Verständnis als "unwürdig" empfand, sich lautstark zu verabschieden anstatt stolz- und stillschweigend abzudanken. Aber wenn man genau den Punkt erreicht, an dem es einem unerträglich erscheint eine Gemeinschaft mit Mitdiskuntanten zu teilen, äußert man sich dann doch emphatisch, in der Hoffnung das Ruder herumzureissen, in die von einem selbst präferierte Grundrichtung.
Allein, das würde wohl den Gedanken eines Marktplatzes der Ideen verraten, wenn nicht auch das größte Irrlicht Gehör finden würde. Spannend ist, wer "von der Mehrheit" - und hier teile ich wahrscheinlich zumindest partiell die Demokratieskepsis von mon cher amie Monterone - als Irrlicht betrachtet wird. Ich zähle mich z.B. dazu. Ich bin mir völlig bewusst, dass mich mindestens 98% der Menschen für Gaga halten (in meinem Fall wegen meines utopisch-idealistischen Voluntarismus und Anti-Etatismus). Und dennoch möchte ich gehört werden und das erfüllt mir dummerweise nur ein Forum, in dem davon ausgegangen wird, dass sowohl "Recht" als auch "Geld" wenn überhaupt nur dank Leviathan existieren und sich Börsenbewegungen mittels - ja, wie beschreibt man EW als fasziniert-skeptischer ungläubiger Außenseiter - ja...also durch Wellen und so erklären lassen. Massenpsychologie und Determinismus und so.
Apropos. Im Grellen...äh...Gelben Forum können einem auch Anarchoprimitivisten begegnen, denen man über Jahre am liebsten über die Tastatur an die Gurgel gegangen wäre und die einem über den Umweg eines anarchistischen digitalen Geldingsbums, geschaffen von einem anonymen Manga-Ökonomen, über eben diese Jahre dann doch ans Herz gewachsen sind.
Sachen gibt`s, die gibt`s nur im Gelben.
Kurzum, ich bleibe da, wenn`s recht ist. Ich verordne mir aber eine gewisse Stille und ziehe mich zum meditieren nach Anarchapulco zurück.
Ich ignoriere einfach was mir nicht gefällt und steige dort ein, wo ich nicht anders kann.
Zum Beispiel hier.
Letzer Exkurs, bevor ich zu Monterone, CM und "le Olocoste" komme...
In Zukunft wird die Blockchain diese Themen entscheiden, Stichwort Aufmerksamkeitsökonomie. Als wertvoll empfundene Beiträge in sozialen Medien werden cryptomonetär belohnt und geben dadurch nicht zuletzt der bislang "schweigenden Mehrheit" eine anonyme aber messbare Stimme. Zahlen und damit propagieren durch liken.
Es gibt hier ja bereits ein paar "Etherianer". Vielleicht interessiert die das israelische Start-Up Synereo. Erstens dürfte deren Social Network ziemlich cool werden und zweitens hat der Markt diese Nachricht meiner Meinung nach noch nicht wirklich registriert:
http://allcoinsnews.com/2015/07/25/ethereum-synereo-collaborating-to-flest-out-proof-of...
Daher: long AMP, mögen die Wellen mit Euch sein.
So.
Nun also zu unseren Kontrahenten.
Ich halte mich ja eigentlich für unparteiisch, weil es mir - wie an anderer Stelle schon betont - beinahe gleichgültig ist, ob die Revisionisten recht haben oder nicht. Ich werde wegen dieser Frage keinem zeitgenössischen Deutschen, Franzosen, Juden oder "Anglo-Amerikaner" - und den diversen Mischformen erst recht nicht - anders begegnen, wenn er mir gegenübersteht. Was ich von ihm ganz persönlich zu halten habe, erfahre ich im Gespräch und aus seinen Taten. Bloße Herkunft war nach meiner bisherigen Lebenserfahrung einfach kein ausreichender Indikator für bestimmte Verhaltensweisen, die ich bei anderen entweder ablehne oder goutiere. Die Varianz war einfach zu groß. Selbst im tiefsten Kongo findet man sowohl humanistische Professoren als auch psychopathische Warlords.
Dennoch kann ich nicht anders mich zu fragen, wie gut denn Dein, Monterone, Französisch nun wirklich ist.
Disclaimer für die Ballhöhe, die Dir als Antwort vorschwebt:
Ich habe meine Grundschulzeit in Paris und Aix verbracht und bis etwas 10 Jahren auf Französisch gedacht, mein aktives Französisch ist inzwischen eingerostet (worunter ich verstehe, dass ich mich unter Franzosen nicht mehr als Franzose ausgeben kann), aber mein passives Französisch ist mehr als ordentlich.
Ich weiss wirklich nicht, was ich zu Deinen Ausführungen sagen soll. Es scheint ja nicht so zu sein, dass Du die Sprache garnicht verstehst. Du interpretierst sie offenbar nur völlig anders, aber aus meiner Sicht so grotesk falsch, dass ich mich frage, ob wir eigentlich dieselben Texte vor Augen haben.
Was Bernadette sicher freuen wird, es gibt auch dafür ein Meme:
![[image]](http://weknowmemes.com/generator/uploads/generated/g1335541612920923950.jpg)
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“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt
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