@Politikus
Moin,
ein Grundofen ist auch eine sehr schöne Sache, wenn man den Platz dafür
hat (Faktor 5?). Die Züge sind deutlich länger als beim (meinem) Specksteinofen
und das Prinzip ist das gleiche, nur dass hier Schamott-Steine, aus
denen die Züge gemauert werden, verwendet werden und die Wärme speichern.
Die Masse ist wohl in etwa identisch.
Wir waren mal in Österreich auf einem Bauernhof, da wurde der Grundofen vom
Hausflur aus beheizt und in der Wohnstube war der Ofenkorpus als großes
Halbrund mit einer Holzbank drumrum und einer Art Holz-Hochbett in etwa 2m
Höhe darüber. Sicher schon über 100 Jahre alt und ein echter Traum.
Du hast natürlich recht, voll aufgeladen mit etwa 60 Grad C an der
Außenseite ist mein Ofen nach genau 48h noch lau warm, Heizwirkung
ist effektiv etwa 36h gegeben. Die Temp.Kurve verläuft halt mit e hoch minus tau.
Der Hersteller wirbt ja mit "bis zu..."
Trotzdem ein sehr schöner Ofen (Modell Sandra) finde ich, ich erfreue mich
jeden Tag daran und bereue das Invest nicht im Geringsten.
Viel Erfolg und gutes Gelingen
Gruß
Svente
PS: Hatte mir auch die Hark Öfen angeschaut, in DU ist eine große
Ausstellung. Das ist im Prinzip nur ein Stahlkorpus, der optisch
ansprechend mit netten Kacheln vermauert wird, aber überall Luftschlitze
für die Warmluft Zirkulation hat, und im Verhältnis sehr teuer ist.
Und speichert fast nix. Meine Meinung.
Daher fiel die Entscheidung auch aus örtlichen Gegebenheiten auf den Finnen.