Gute Wahl
Hallo Konstantin,
die grundsätzliche Überlegung führt zu 2 verschiedenen Ansätzen:
kurz und schnell schön warm, dann sind Bullerjan und Co. eine gute Wahl.
Wo Licht, ist auch Schatten, soll heissen, hoher Holzverbrauch und wenn
das Feuer aus ist, ist es nach spätestens 30 min. wieder kalt.
Oder gleichmäßig warm. Speicheröfen sind aufwändiger, teurer,
aber nachhaltiger und gehen mit der Recource Energie
(in Form von Holz z.B.) wesentlich sparsamer um.
Meine Wahl fiel auf einen finnischen Speckstein-Eckofen von Nunnauuni.
Gewicht ca. 1,6 to., wurde vom Ofenbauer in 2 Tagen aufgebaut.
Speicherofen
Nun, war nicht ganz billig, aber seinen Preis wert, sehe es als Invest
in das Haus. Mit etwa 15 kg. Holz, welches innerhalb von 4-5 Stunden
verbrannt wird, heizt sich der Speckstein auf etwa 60 Grad auf und
gibt durch überwiegend Infrarot-Strahlung bis zu 48h ordentlich Wärme ab.
In der unteren Etage braucht es fast keine zusätzlichen Heizkörper,
wenn der Specksteinofen in Betrieb ist.
Das einzige Problem, welches der Ofen generiert, ist der Zoff, den
beide Katzen ausfechten, wer denn auf der Bank vor dem brennenden Ofen
liegen darf. Mittlerweile hat sich das so eingespielt, dass der Kater
auf der Sofa-Lehne liegt und beide das Katzensolarium in vollen Zügen
genießen. Für die beiden steht fest: Nie wieder ohne!
Habt ihr schon die Statik geprüft, wenn so schwere Teile aufgebaut werden sollen?
Beste Grüße
Svente
PS: Im nachhinein hätte ich einen mit Backfach wählen sollen.