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Fairlane, Dienstag, 26.01.2016, 20:04 (vor 3664 Tagen) @ Konstantin10698 Views

Hallo Konstantin,

was die Heizung anbelangt habe ich nicht nur wegen eines möglichen G.O. schon vor Jahren etwas geändert - mein Haus hat noch Nachtspeicheröfen, was in den 70er Jahren bequem und bezahlbar war - sondern auch wegen der gestiegenen Stromkosten. Für eine Heizperiode hätte ich gut 2.700 EUR für eine 100qm große Wohnung berappen müssen. Also habe ich mir einen 8kW Ofen von HARK hingestellt, welcher mich dank Sonderangebot 4.000 EUR gekostet hat.
Pro Heizperiode plane ich 6 Kubikmeter Holz und 1t Kohle ein, wofür rund 750 EUR zu veranschlagen sind.

Fazit bisher: Die Wohnung wird in jedem Fall und auch bei knackigen Minusgraden über 20 Grad warm, dort wo der Ofen steht (Wohnzimmer mit über 30qm) gut 38 Grad. Wenn es draussen über Wochen richtig kalt ist (z.B. -17 Grad), dann heize ich 24/7 durch, was zwar mit Aschekasten entleeren und Nachlegen von Kohle und Holz etwas mehr Arbeit macht; allerdings ist mir diese Unabhängigkeit eine Genugtuung gegenüber den Stromversorgern.

Meine kalkulierte Brennstoffmenge hat bisher immer gereicht und im Frühjahr kaufe ich stets Holz nach, im Herbst oder sogar noch im Winter entsprechend Kohle, damit immer etwas da ist.

Sollte das aus welchen Gründen auch immer nicht mehr möglich sein, hätte ich keine Probleme damit im Wald sammeln zu gehen oder das Mobiliar zu verheizen - in einem Notfall geht es eben ums Überleben.

Gewiss ist ein solcher Ofen erst mal eine Investition, sie zahlt sich allerdings aus und man ist dann krisenfest.

Solltest Du eine derartige Investition scheuen, empfehle ich Dir für den Notfall und zum Überbrücken einen Petroleumofen. Dieser ist zwar klein und hat keine rekordverdächtige Leistung (meist um die 2kW), aber selbst damit lässt sich ein Raum gut erwärmen:

Hier ein einfacher Petroleumofen

Pro Betriebsstunde schluckt er um die 250ml Petroleum und in Stahlkanistern gelagert hält sich der Brennstoff auch über ein paar Jahre. Am besten legt man sich noch ein paar Glasfaser-Dochte auf Reserve, damit stellt man die Betriebsbereitschaft sicher <img src=" />

Entsprechend warme Kleidung und ein geeigneter Winterschlafsack sind für den absoluten Notfall auch überlegenswert.

Gruss, Fairlane


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