Gäste & Freunde
Hallo Mephistopheles,
absolut richtig - man hat mit Sicherheit im G.O.-Fall Leute vor der Haustüre stehen, die man kennt oder mit denen man verwandt ist.
Man kann durchaus hart sein und die Türe zu lassen; irgendwann werden sie verstehen, dass sie nicht erwünscht sind.
Sollte man sich dennoch erweichen lassen, dann sollte man ihnen einschärfen dass es Regeln gibt, an die sie sich zu halten haben und jeder der Aufgenommenen sich nützlich zu machen hat.
Soll man wegen solcher möglichen und wahrscheinlichen Widrigkeiten etwa nicht vorsorgen, nur damit man achselzuckend in der Türe steht und sagen kann "Ich hab nix, bei mir gibts definitiv nix - bin genauso schlecht dran - geh wieder?".
Also eher lasse ich die Rolläden runter und tue so, als wäre ich ausgeflogen.
Jeder kann vorsorgen, wer es nicht tut ist schlichtweg naiv und nicht willens Krisen zu überstehen; so gut wie jedes Tier betreibt Vorsorge, ob nun ein Eichhörnchen oder ein Bär, nur der moderne Mensch denkt, daß ewig Strom aus der Steckdose kommt, der Supermarkt immer volle Regale hat und in der Glotze ewig ein illustres Lichtspiel flackert.
Leben bedeutet, daß es keine Sicherheit gibt, nur gewisse Grade von Unsicherheit.
Vorsorge hält gewiss nicht ewig und manche Krise kann länger dauern oder anders verlaufen als geplant, aber es ist meiner Meinung nach besser nicht zu den ersten Verlierern oder Opfern einer Krise zu gehören.
Gruss, Fairlane