Nebenbei bemerkt, die Sharia ...

CrisisMaven ⌂, Montag, 25.01.2016, 11:59 (vor 3665 Tagen) @ siggi5130 Views

... und die Sharia eine zutiefst gerechte Veranstaltung.

... die Sharia ist eine zutiefst gerechte Veranstaltung!

Das muss man erstmal im damaligen Kontext (1400 Jahre her) und dem Kontext dessen, was in der gleichen Zeit bis vor ca. drei Jahrhunderten im "christlichen" Westen an Inquisition und "Gesinnungsstrafrecht" auftrat, betrachten.

Rein strukturell verwirklichte die Sharia "nulla poena sine lege", d.h. der Dieb wusste, dass auf das Klauen "Hand ab" stand. Im "Westen" (und christlichen Osten) stand auf Raub ja auch "Kopf ab"!

Dass dabei Beweisregeln existieren (bis heute), wonach Frauen vor Gericht nur halb soviel zaehlen, ist immer noch rationaler (gewesen), als die damaligen Gottesurteile bei "uns".

"Wir" haben erst in den siebziger Jahren (! - vor knapp 50 Jahren) begonnen unsere Sexualstraftaten (Zwangs-Oestrogen-Behandlung von Homosexuellen, Bestrafung von Homosexuellen - §175 StGB, Bestrafung von Eltern und Hoteliers, die ausserehelichen Geschlechtsverkehr in ihren Raeumen duldeten!) abzuschaffen, bis nur noch absolute Limite hinsichtlich des Schutzalters und hinsichtlich der Einverstaendlichkeit uebrigblieben.

Die Sharia erfuellt immerhin den Anspruch, dass man vorher weiss, worauf man sich einlaesst. (Anm.: Das, was der IS veranstaltet, scheinen uebrigens auch islamische Rechtsgelehrte fuer bedenklich zu halten).

Natuerlich gibt es heute ein anderes Gerechtigkeits-Empfinden, aber das, was im Moment an Vorverurteilung wegen einer nicht stattgefundenen Vergewaltigung durch Nicht-Afrikaner stattfindet, aehnelt exakt der "Nazi-Keule", die hier sonst immer so "bedauert" wird.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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