Kernfrage: War es einer oder mehrere Männer und welchen Alters?

Piter, Sonntag, 24.01.2016, 10:31 (vor 3667 Tagen) @ CrisisMaven6346 Views

Hallo CM,

So aufgeladen
die Stimmung auch sein mag
: in der Kriminologie der Sexualdelikte
weiss man sehr wohl, dass einvernehmlicher Geschlechtsverkehr immer mal
wieder als Vergewaltigung dargestellt wird - im Nachhinein.

Für mich ist dabei auch das Alter der Täter entscheidend. Ein 16-jähriger "Freund/Bekannter" besitzt da eine höhere Glaubwürdigkeit, als ein sagen wir mal 40-jähriger.

Es war aber nirgendwo die Rede davon, dass die Täter minderjährig gewesen seien.

Zwischen 13 und 18 besteht meines Erachtens doch auch ein so erheblicher Abstand, dass sich ein volljähriger Täter nur schwer herausreden kann, er hätte vom wahren Alter des Mädchens nichts geahnt.

Die Schnelligkeit, mit der die Sache zur Anzeige gebracht wurde, also nicht erst nach tagelangem Einreden auf das Mädchen, macht die Vergewaltigung ebenfalls glaubwürdig.

Waren auch nur mehr Täter involviert, so wird es für die Verteidigung sehr dünn. Eine Gruppe volljähriger Männer kann sich dann nur schwer mit "einvernehmlich" herausreden. In diesem Falle muss fast schon zwangsläufig eine erhebliche Manipulation des Opfers vorgenommen worden sein.

Ob eine Vergewaltigung an einem Kind immer nur "physische Gewaltanwendung" bedeuten muss halte ich für sehr fragwürdig. Eine "psychische Manipulation" wäre in diesem Falle wenigstens genauso schlimm.

Leider weiss ich wovon ich rede. Ein älterer Herr wollte mich, als ich etwa 15 Jahre alt war, ebenfalls "verführen", hatte damit aber keinen Erfolg. Doch unter anderen Umständen, an einem unbeobachteten Ort vielleicht, hätte er es vielleicht doch noch anders versucht und es ist in dem Falle auch nicht immer garantiert, dass sich das Opfer zu wehren versucht und aus Scham eine "Einvernehmlichkeit" sieht, weil es sich wider besseren Wissens in eine solche Gefahrensituation begeben hat.

Bis die Polizei nicht endlich eine völlige und lückenlose Aufklärung des Falles bieten kann, gehe ich jetzt davon aus, dass die Angaben des Opfers stimmen und keinesfalls weniger glaubwürdig sind.

Dass man in einem so öffentlichkeitswirksamen Fall nur so wenige Worte findet, die eine Vergewaltigung entkräften, obwohl die Polizei angeblich ja zunächst "keine Vergewaltigung festgestellt hat", ist schon ein grosses Ding und passt in das bestehende Muster.

Gruss
Piter


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