Ich kann nur raten, JEDE Vergewaltigung anzuzeigen ...
Wir sprachen über eine Frau, die eine Vergewaltigung erlitten hatte und sich weigerte, eine Anzeige zu machen.
Ich habe dieser Frau zugestimmt und gesagt, dass ich NIEMALS eine Anzeige machen würde und auch meiner Tochter NICHT zu einer Anzeige raten würde, wenn ihr so etwas einmal passierte.
Genau das hat u.a. zu solchen Dingen wie Rotherham und der Odenwaldschule gefuehrt.
Dass Anzeigen nicht richtig gemacht wurden. Dass Eltern bzw. Sorgeberechtigte bzw. nahestehende Mentoren (z.B. Paten, Kindergaertnerinnen, Nachbarinnen, Krankenschwestern) nicht richtig informiert sind. Sich nicht bei der Polizei durchsetzen gelernt haben.
Sich erst duschen. Zu spaet hingehen. Usw.
Drum mein Kurz-Ratgeber zu dem Thema "WAS BEI VERGEWALTIGUNG ZU TUN IST".
Siehe auch die weiteren Hinweise, u.a. zur rechtsmedizinischen Beweissicherung ohne Anzeigezwang.
Grund: Die Problematik, dass Frauen und Mädchen zu oft mit genau den vorgenannten Argumenten "abqualifiziert" werden und durch die Behandlung im Strafvollzug
Opfer im Strafvollzug? Du wirfst jetzt nichts durcheinander?
eine weitere Traumatisierung erfahren. Und dass im Endeffekt Aussage gegen Aussage stehen bzw. der NACHWEIS, dass eine Vergewaltigung vorliegt, so schwierig sein kann, dass danach noch ein Justizschock vorliegt.
Das sind sog. allgemeine Lebensrisiken. Aber die Demuetigung, und ich kenne solche Frauenschicksale, einem Taeter zeitlebens wieder ueber den Weg laufen zu muessen, im Supermarkt, als einem "unbescholtenen" Vater im selben Elternabend der Klasse, in der die Vergewaltigte ein Kind hat (womoeglich eine Tochter und er einen Sohn), an einer Arbeitsstelle als "Kollegen", weil nicht rechtzeitig (siehe oben) angezeigt wurde, ist ein viel, viel, viel groesseres Drama - die Traumatisierung in Permanenz!
Mir sind aus dem persönlichen Freundeskreis von zwei Frauen Vergewaltigungen bekannt (längst verjährt). Beide wurden von den Opfern (damals junge Mädchen) nicht angezeigt. Die Vergewaltigungen erfolgten beide Male durch "honorige" Personen. Einmal ein deutscher Verwandter und einmal ein "gut integrierter, sehr gut ausgebildeter Ausländer".
Das Problem der Beziehungstaten. Da kann man noch sovielen "Rapefugees" im Lager ein bebildertes Merkblatt in die Hand druecken, wenn der Vergewaltiger in Wahrheit der Stiefvater, Pfarrer, Fahrlehrer, Vereinstrainer, Nachhilfelehrer ist ...
Um es klar zu sagen: dass jetzt vermehrt Taten von Zuwanderern in den Fokus ruecken (wie auch nicht, es gibt ja auch mehr als vorher), sollte nicht zum Schluss verleiten, auch nur ein Stiefvater, Pfarrer, Trainer sei nun "frommer" geworden. Die einen Vergewaltigungen und Missbraeuche kommen noch "kostenlos obendrauf dazu"!
Die ARD hat übrigens zu dem Thema "Kindesmißbrauch" vergangenen Montag, 20:15 einen zweiteiligen Film gezeigt (mit anschließender, sehr kompetenter Diskussionsrunde bei Sandra Maischberger). Anwesend war u.a. ein ehemaliger Schüler der Odenwaldschule, der wohl maßgeblich daran beteiligt war, dass die "Mauer des Schweigens", die die Vorgänge an dieser Schule umgab, durchbrochen wurde.
Ja, genau deren Eltern waren die, die besser mal ein Aufklaerungsblatt studiert haetten, statt irgendwelche Nicht-Beziehungstaeter.
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Ich kann auch nur raten, JEDEN Fahrraddiebstahl anzuzeigen. Nur so kommt die Polizei "auf die Hufe" und es werden GENAU soviel Beamte geschult und besoldet und eingestellt, wie kriminalitaetsadaequat erforderlich sind!
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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