Quatsch
wer Flüchtlingsstatistiken verlinkte, die, wenn man seit 2000
schaut,
eben zeigen,
dass unter Bush der Trend sank und unter Obama ansteigt.
Staendiges Wiederholen schafft keine neuen Argumente. Deine
urspruenglichen Argumente hast Du ja schon selbst zerlegt.
Das verstehe ich nicht.
Deine These Version Nr. 1:Bush = "harte Tour", "Kriege auf dem Boden" = "weniger Flüchtlinge"
Obama = "Politik der Diplomatie" = mehr Fluechtlinge
Quatsch, was Du schreibst, lies doch selber nochmals, es geht um den Heinsohn'schen Youth Bulge:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=364249
Wenn in einer Substizenzgesellschaft nun die 8 der 11, die früher gestorben sind, überleben, dann ...
Deine NATO-Propaganda kennt keine Aussagenlogik (Gegenthese: Destabilisierung made by USA und die Flüchtlinge)
Du verweist nun ploetzlich auf Heinsohn und Youth Bulge als Begruendung.
Das war ja urspruenglich nicht Deine Begruendung und hat mit Bush oder
Obama Null zu tun. Das mag ja ein Faktor sein aber Du zerlegst Dich damit
Deine eigene Argumentation immer mehr.
Ach ja. Dann schau mal den Thread an. Meine These ist, dass "Hilfe vor Ort" (plus
Missionierung christlicher und islamischer Gruppen) den Youth Bulge in Substizenzgesellschaften
verstärkt und somit Haupttreiber für die Konflikte vor Ort und Auswanderung
sei - falls Heinsohn's These stimmt. Damit sind nicht "US-Kriege" (weder Bush noch Obama) die
Auslöser für die Flüchtlinge, aber dann hiess es doch, und ich zeigte unter Anwendung der
mir präsentierten Logik, dass gerade unter Anwendung dieser Logik Bush's massive Kriege zu weniger
Anträgen geführt hätten.
Menschen fluechten nun mal, wenn es Krieg gibt und nicht weil es ihnen gut
geht. Mit dem Ende des kalten Krieges nahmen auch die Stellvertreterkriege
ab, folglich nahmen auch die Fluechtlingsstroeme ab aber es kam bereits
Ende der 1990er weltweit wieder zu einem Anstieg.
Wächst die Anzahl Menschen in einer Substizenzgesellschaft, dann müssen weitere
Äcker her oder die Menschen wählen ein anderes Gesellschaftsmodell, was beides,
das zeigt die Erfahrung, oft Konflikte auslöst (siehe Heinsohn), denn die einen wollen das Gesellschaftsmodell
nicht ändern und die anderen wandern auf Äcker, die bereits von anderen bestellt
werden.
Vom weltweiten
"Bush-Erfolg" also keine Spur - im Gegenteil. Den Erfolg muesstest Du nach
Deiner uebersimplen Methode eigentlich Clinton zuschreiben. So einfach ist
aber keineswegs , denn Clinton hatte am Ende des Kalten Krieges wohl kaum
Anteil.
Das Bush-Beispiel ist die genauso übersimple Antwort auf eine Grafik, die daher-
gerotzt kam und die zeigen soll, dass US-Kriege für die Flüchtling in Europa/DE
verantwortlich seien - sie diente dazu zu zeigen, dass unter Anwendung derselben
Logik, Bush's Interventionskriege gleichzeitig weniger Anträge in Europa ausgelöst
hätten.
Dass die USA unter Obama mehr Kriege führen als unter Bush, ist das Dein Ernst?
Ich mag sicher nicht hier darüber diskutieren, ob Drohnenabschüsse in Pakistan mit
einer Invasion in Pakistan vergleichbar sind, das ist also nur eine rhetorische
Frage.
Wenn Du also der Frage nachgehen willst, ob Bush mehr Kriege als Obama geführt
hat, also eher Bush den Friedensnobelpreis hätte erhalten sollen, dann starte
doch einen Thread.
Mich interessiert der Blowback-Effekt der gut gemeinten "Hilfe vor Ort", von Entwicklungshilfe,
etc. in Bezug auf Heinsohn's flüchtlingsauslösende Youth Bulge Theorie und dazu ist hier Null
und Nichts als Antwort gekommen, weil es nur darum zu gehen scheint, Diskutanten
irgendwelche NATO-Motive zu unterstellen.
Mit dieser etwas fiesen Taktik werden gerne Wissenschaftler und Politiker fertig
gemacht, weil ich aber weder das eine noch das andere bin, kann ich mich auf dieses Katz und
Maus Spiel (@BL nennt es "Duck Test") einlassen, ich finde es lustig, wenn dann
jemand tatsächlich Dem Putinator! huldigt und dies auch auf nachfragen nicht korrigiert
aber anderen ständig unterstellt, für fremde Interessen unterwegs zu sein.