Im Gegenteil! Du solltest deinen Beitrag - mindestens(!) - vertausendfachen!
Hallo Sundevil,
ich habe gestern meine Fördermitgliedschaft bei Ärzte ohne Grenzen
gekündigt. Ich habe gern Geld gegeben für medizinische Hilfe vor Ort, in
Afrika, in Krisengebieten, in Gebieten mit Naturkatastrophen. Jetzt
betätigen sich die ÄoG als Schlepper im Mittelmeer und lesen mit 3
Schiffen Leute auf. Scheiß Situation, auf der einen Seite würden die
Menschen evtl. sterben, auf der anderen Seite fördert das die Schlepper
und es werden noch mehr ermutigt nach Europa zu kommen.Ganz wohl ist mir mit meiner Kündigung nicht und ich weiß auch nicht, ob
es richtig war. Eventuell bin ich ein herzloses, egoistisches Arschloch.Sagts mir.
Wer Flüchtlinge rettet, übernimmt damit moralisch die weitere Verantwortung für deren weiteres Fortkommen.
Es geht wohl nicht an, die Gestrandeten erst aus dem Wasser zu ziehen und sie dann verhungern und verdursten zu lassen ohne medizinische Hilfe.
Es geht moralisch auch nicht, die Folgekosten anderen aufzuhalsen, denn dies wäre verbrecherisch.
Somit ist der Retter verpflichtet, auch für die Folgekosten aufzukommen, und die betragen ein Mehrtausendfaches der reinen Rettung.
Du solltest also deinen Beitrag wenigstens vertausendfachen, um zumindest für einen Teil der Folgekosten aufzukommen, die du mit deiner unüberlegten Förderung verursacht hast.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc