Wie funktioniert Bargeld
Das Bargeld wird unter staatlicher Kontrolle hergestellt und über das zweistufige Bankensystem von der staatlich kontrollierten Zentralbank ausgegeben, indem verbriefte Schulden, also Schuldscheine, vor ihrer Fälligkeit aufgekauft oder beliehen werden (Pensionsgeschäfte), in geringem Umfang auch durch den Aufkauf von Sachwerten (Gold, Hochhäuser). Die Zentralbank sorgt damit für Liquidität, damit mit dem Bargeld die Bürger (und Firmen etc) ihrerseits untereinander Zahlungen tätigen, also ihre Forderungen, die sie selbstständig untereinander schaffen, wieder zum Erlöschen bringen können. Das Bargeld selbst bleibt dabei erhalten, von Verschleiß und Verlust abgesehen. Vor allem wird es dazu gebraucht, um die vom Staat selbst den Bürgern (und Firmen etc) auferlegten Schulden aus dem nichts (aka Steuern) zu begleichen.
Das Bargeld wird also in Umlauf gebracht, indem es gegen noch nicht fällige Schuldscheine ausbezahlt wird. Einmal ausgegeben, steht es aber unabhängig für sich selbst. Es ist per Gesetz zum Zahlungsmittel erklärt, was heißt, dass jede Schuld, zu deren Begleichung nichts anderes vertraglich festgelegt wurde, damit beglichen werden kann; also jeder Schuldner sich durch Vorlage des Bargeldes entschulden kann, insbesonders gegenüber dem Staat selbst. Da der Staat selbst Gläubiger eines beträchtlichen Teils aller existierenden Forderungen ist, besteht immer ausreichend Nachfrage nach Bargeld, so dass niemand befürchten muss, auf seinem Bargeld sitzenzubleiben.