Einheit in der kollektiven Vielheit
Guten Tag,
danke für die persönliche Schilderung.
Um es auf den Punkt zu bringen: Es herrscht kein Mitgefühl, sondern eine
wahnsinnige Lust, sich mitzuteilen. Kundgebungen, Ideale und Urteile wohin
das Auge blickt. Denn zuhause hört ja niemand zu, wartet derweil eine
Gefühlswelt, die vernachlässigt werden will. Oder was passiert im eigenen
Leben?
Nur als Ergänzung: In unserem hochtechnisierten Online-Kommunikationskollektiv, in das einige Teilnehmer "des Gelben" ihre Hoffnungen legen, sind wir „gemeinsam einsam“ und es sind letzten Endes, von der Fußball-WM abgesehen, nur noch Unglücke und Katastrophen, die eine Einheit in der kollektiven Vielheit heraufbeschwören.
Schau dir die völlig leeren und Diskussionen der letzten Tage in
Verbindung mit dem Absturz an.
Nun habe ich mich an anderer Stelle auch dazu hinreißen lassen und gehe nun besser in’s Offline-Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider