Beweise à la nereus

Zarathustra, Dienstag, 16.08.2016, 08:55 (vor 3480 Tagen) @ nereus4794 Views
bearbeitet von Zarathustra, Dienstag, 16.08.2016, 08:58

Hallo Tob!

Hallo nereus!


Beginnen wir mit Nizza.
Dort hatte Gutjahr einen absoluten Logenplatz von dem er in aller Ruhe den
LKW filmen konnte. Wie wahrscheinlich ist denn das?

Nicht unwahrscheinlich, schliesslich gibt es Millionen von Journalisten, und dass dort einer von denen gerade zugegen ist, ist in der Tat überhaupt nichts erstaunliches. Staunen tun darüber nur Leute, die mit simpler Logik auf Kriegsfuss stehen. Gäbe es nur einen Journalisten auf der Welt, dann wäre die Wahrscheinlichkeit natürlich sehr klein, dass dieser zur rechten Zeit am rechten Ort steht.

Er hätte auch ein Zimmer auf der Rückseite haben können, ein anderes
Hotel gebucht, an einer anderen Stelle der Promenade anwesend sein können,
die ist immerhin mehrere Kilometer lang und so weiter und so fort.
Nein, er zog den Sechser mit Zusatzzahl!
Aber, warum soll ein investigativer Reporter nicht auch einmal dieses
Glück haben? Gönnen wir ihm das einmal.

Nun kommen wir nach München.
Dort war er angeblich auf dem Weg zur Arbeit.
Das hat er schön formuliert, weil es nicht falsch ist, denn Reportagen
gehören zu seinem Job. Wenn er aber zum Bayerischen Rundfunk wollte - der
liegt ganz woanders, nämlich in der Nähe des Hauptbahnhofes - paßt das
dann mit der Anfahrt von Wohnung und Zielort nicht zusammen.
Immerhin war er am Morgen noch in Nizza und üblicherweise macht man sich
nach einer Reise (sicher mit dem Flieger) etwas frisch, wenn man noch
anderswo auftaucht, so daß die Annahme, er kam von zu Hause, so weltfremd
nicht sein sollte.

Wenn er aber zur Recherche unterwegs war, warum war er dann zum
richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort?

Wie wahrscheinlich ist es denn, daß ausgerechnet im OEZ etwas passiert,
wenn es genauso gut den Flughafen, den Hauptbahnhof, den Marienplatz oder
andere große Einkaufszentren und zentrale Punkte in München hätte
treffen können?
Der Terrorort München beschreibt die Umstände viel zu unscharf.
In München wohnen fast 1,4 Millionen Menschen, aber wirklich dabei waren
einige Hundert, maximal 1.000.
D.h. für einen Münchener ergab sich am 22.07. die Wahrscheinlichkeit von
0,071 % in die Geschehnisse involviert zu sein. Nehmen wir einen etwas
größeren Radius dann würde wohl die Zehnerpotenz verschoben, aber das
Problem nicht wirklich entschärft.

Und dankenswerterweise hat uns Herr Lange auf die verschieden
Erzähl-Varianten des Herrn Gutjahr, die mir so gar nicht aufgefallen
waren, hingewiesen.
Am nächsten an der Wahrheit war er wohl, als er zugab, es von seiner
Tochter erfahren zu haben. Er war gerade am Gelände vorbei gekommen, als
ihn just seine Tochter informierte. Es paßte also nicht nur zeitlich
sondern auch lokal.

Also, ich ziehe mir die Hose ab und zu auch mal mit der Kneifzange an,
aber eben nicht immer.
Gutjahr ist ein eingebetteter Journalist, der Vorwissen hatte und seinem
Töchterchen wohl ein paar Türen öffnen wollte, denn innerhalb kürzester
Zeit meldeten sich die Top-Adressen bei ihr, um das Video übernehmen zu
dürfen.

Und jetzt werde ich einmal die These mit der höchsten Wahrscheinlichkeit
formulieren.
Gutjahr wußte von einem kommenden Großereignis und hat sich
auftragsgemäß in die Spur begeben. Wegen der Nähe zur „Oma“ hat er
Angenehmes mit Nützlichem verbunden und das Töchterchen involviert, die
sehr schnell und professionell reagierte.
Und kurze Zeit später war Thamina weltweit präsent mit ihren
Schilderungen über das Geschehen.
Inwiefern sie das Ereignis und seine Konsequenzen durchschaut hat, kann
ich nicht sagen, aber Gutjahr selbst wußte, daß irgendwo Menschen in
Gefahr kommen werden und hat das gnadenlos für sich ausgebeutet.

Pfui Deibel, Herr Gutjahr! [[kotz]]

Pfui Deibel, Herr nereus! [[kotz]]

Jemandem (unter anderem) aufgrund einer lächerlichen Wahrscheinlichkeitsrechnung eine Mittäterschaft an einem Massenmord zu unterstellen, ist allerunterste Schublade, und zwar unabhängig davon, ob dieser jemand für ein Massenmedium arbeitet oder nicht.

Deine Wahrscheinlichkeitsrechnung ist nämlich nicht viel besser als jene dieses aufstrebenden Vollpfosten-Youtubers. Es gibt nämlich viele Münchner Journalisten, und dass einer von den vielen in Nizza war und dann eben auch in München, ist nicht unwahrscheinlich.

Und wenn es alles nur Theater war, macht es die Sache auch nicht besser,
denn einen Toten gab es in jedem Fall.
Und es beweist einmal mehr, daß wir es sowohl in Nizza als auch in
München mit INSZENIERTEM TERROR zu tun hatten.

Was für ein Beweis! Wahnsinn. Wahn-Sinn....

nereus

Beste Grüsse, Zara


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