da paßt zu viel nicht zusammen
Hallo Bernd!
Du schreibst: Mir ist nicht klar, warum es in München nicht so gewesen sein könnte, dass die Tochter die Schüsse gehört hat und dann den Vater angerufen hat.
Also, die Tochter hat überhaupt keine Schüsse gehört.
Dies behaupten weder Herr Langer noch Thamina Stoll.
Die Tochter will auf der Straße aufgeregten Passanten begegnet sein und die mußten erst einmal 500 m Wegstrecke zurücklegen nach den Schüssen.
Es geht um die zeitliche Konsistenz des Geschehens.
Und wenn es wirklich so war, warum hat er dann so verschiedene Aussagen zur immer gleichen Frage gemacht, wo waren sie und wie haben sie von dem Anschlag erfahren?
Nein, das indiziert eine manipulierte Story wie man sie schon von anderen „falschen“ Zeugen kennt, die ihre Zeugenschaft immer ein wenig anders ausschmücken und dabei die Inhalte durcheinander bringen.
Auch Lügen ist eine Profession, die nur wenige beherrschen.
Der Video-Autor bringt dazu eine Menge Infos, aber ich sehe nicht, dass diese einfache Version widerlegt wird.
Möglicherweise solltest Du Dir das Video nochmals in Ruhe anschauen. Die alberne Wahrscheinlichkeitsrechnung kannst Du getrost übergehen.
Logik des Video-Autors: schwach ..
Nein, die Logik ist in sich schlüssig.
Erklärungsbedürftig sind dagegen die variantenreichen Aussagen von Richard Gutjahr und seiner Tochter.
Ich gebe aber zu, daß es mir besser gefallen hätte, wenn er die unnötigen Kommentare bei der Analyse des Tochter-Interviews weggelassen hätte.
Diese Erklärungen sind weder hilfreich, noch überzeugen sie und sie machen angreifbar, wie man sehr schön an den Antworten in diesem Forum sehen kann.
Das ist eine immer wieder auftretende Schwäche der Alternativen.
Sie überquatschen ihre guten Belege mit sinnlosen Einschüben.
Ein Meta-Argument dafür, dass der Journalist unschuldig ist: Wie kann der Geheimdienst (nach Verdacht des Video Autors der israelische) so blöd sein, den Journalisten zweimal vorzuinformieren?
Das ist die falsche Frage.
Die wichtigste Frage ist, wie kam der Mann zweimal in so kurzer Zeit in die Loge des Geschehens?Es riecht förmlich nach "embedded" Journalismus.
Und diese Zufälle weisen z.T. erstaunliche Instabilitäten auf, die Herr Langer für München ziemlich gut aufbereitet hat.
Auf der anderen Seite ist die Sache tatsächlich verdächtig. Und von *enormer* Brisanz, von nationaler, wenn nicht weltpolitischer Bedeutung: Wenn der Verdacht richtig ist, dann gab es Vorwissen von den Anschlägen in F und D.
Der ganze Bohei, der weit über München und das Bundesland Bayern ausstrahlte, BEWEIST, daß hier eine ganz andere Nummer abgezogen wurde.
Eggert und Jungen, die im Auftrag von COMPACT recherchieren, berichten von einer Schweigespirale im und um‘s OEZ.
Es gibt auch keine Videos der Überwachungskameras, die locker den Feldzug beweisen würden, wobei man Opfer verpixeln könnte.
Es gibt mittlerweile x-fach Belege, daß in der Innenstadt etwas passierte und es eben um keine Falschmeldung ging.
In einer Passage der Neuhauser Str. mußten sich Personen mit erhobenen Händen auf den Boden legen, wobei die ganze Szenerie reichlich grotesk wirkt.
Schau Dir dieses Video mal an.
Bitte hier entlang: http://videos.usatoday.net/Brightcove2/29906170001/2016/07/29906170001_5047675777001_50...
Und achte auf den jungen Mann in Grau, der erst die Kamera wahrnimmt, sich dann nach irgendetwas erkundigt und dann brav in die Menge legt.
Die Sache stinkt gewaltig.
mfG
nereus