Persönliche Schuld mache ich mit dem Herrgott aus, nicht mit Kollektivschuldbehauptern, die ein Logikproblem haben...
Hätte mich auch schwer gewundert, wenn das völlig unwidersprochen
bleibt, dass sich aus dem Debitismus ableiten lässt, dass wir alle
schuldige Ausbeuter sind, nur weil wir ein Geld verwenden, für dass es
in
dieser Gesellschaft keine Alternative in der Lebenswirklichkeit gibt.
Das kann und darf keinen Sinn ergeben.
Was nicht sein darf, kann nicht sein, was?Natürlich lässt sich das ableiten.
Zunächst einmal gibt es echte Beweisführungen und echte Ableitungen nur in der Mathematik.
Sobald Du nur nur mit Begriffen "beweist" und "ableitest", kommt Semantik und Interpretation rein.
Nur durch Ungenauigkeiten in diesen beiden Feldern liese sich erklären, dass so etwas unlogisches "abgeleitet" werden, kann, dass jeder Schuld trägt, der Geld verwendet.
Denn zum einen gibt es in unserer Lebenswirklichkeit keine Alternativen zum gesetzlichen Zahlungsmittel, da wir in dieser arbeitsteiligen Gesellschaft keine Selbstversorger sind.
Zum anderen kann jemanden keine Schuld treffen, der mit reinen Herzens handelt. Schuld in dem von Dir verwendeten Sinne "Ausbeuter" setzt schuldhaftes Verhalten voraus.
Deine Kollektivschuldbehauptung ist einfach nur eine aus der Luft gegriffene Behauptung, die nicht mal von den Textpassagen gestützt wird, die Du zitiert hast.
Es ist dieselbe Art Kollektivschuld, die die Katholische Kirche verkündet (Erbsünde) oder Ken Jebsen, wenn er uns erzählt, warum wir für jeden Migranten verantwortlich sind.
Und Dein "Du bist kein Debitist, also Schnauze"-Gehabe ist wirklich die Schublade ganz unten.