Wie kann dem eine Gesellschaft widerstehen, die nicht einmal eine Mahnwache schafft?
Bis auf einige wenige Ausnahmen...
Anscheinend kann man den Leuten nicht helfen, weil sie es gar nicht wollen. Wenn solche einfachen Zusammenhänge schon "wurscht" sind:
"Nun gibt es dafür ein gutes Beispiel. Messung darüber wurden angestellt in Portland, Oregon. Oregon ist vielleicht einzigartig darin, daß sie alle ihre FM, AM und Fernseh-Sender auf Mt. Olympia aufgestellt haben, und es ist eine gottlose Sammlung von Sendern an einem Ort. Gleich neben diesem Sendergelände gibt es alle Arten von Wohnhäusern, es leben Leute dort.
Die Rate von Leukämie-Erkrankungen ist sehr hoch in Portland in dieser Gegend; und ein Privatarzt machte eine private Studie darüber, um zu versuchen, eine Beziehung herzustellen, was sie verursachte, was vorging, schaute zurück in den Fallgeschichten, den Familiengeschichten usw. Er fand heraus, das Leute, die in der Nähe dieser Sender lebten, an dieser besonders schlimmen Form von Leukämie erkrankten und schließlich ermittelte er, daß wenn sie lange genung dort lebten, die Rate der Fälle, die der Leukämie erlagen, bei 100 % lag. Es gab keine Ausnahmen. Wenn sie wegzogen, erholten sie sich, sofern das Ausmaß der Erkrankung nicht schon tödlich war.
Die physiologischen Symptome beim Gelände der Sender innerhalb einer Meile oder so waren schlimm, sehr schlimm. Die Leute wußten es in einigen Fällen, und sie waren vernünftig genung zu sagen "es gefällt mir hier nicht, laß uns woanders hinziehen", und sie gehen irgendwo anders hin und kommen darüber hinweg.
Ich war mal auf diesem Gelände mit einem Freund, Bill, der als Chefingenieur bei der lokalen AM, FM und TV Station unten in Portland arbeitete, und er mußte hinaufgehen und gelegentlich in diesem Turm im Sendergelände Unterhaltsarbeiten durchführen . Er sagt, er haßt es, da hinauf zu gehen. Er sagt, Du bist da oben für eine halbe Stunde und Dein Gehirn wird einfach verrührt, Du kannst nicht mehr klar denken.
Man geht durch die Tür und da haben sie eine Fluoreszenzröhre über der Tür, die Tag und Nacht glüht, wie er mir erzählte. Er sagt "Die ist nicht verkabelt". Ich frage "Was meinst Du, sie ist nicht verkabelt?" Er erklärt "Es gibt keinen Anschluß. Du kannst das Ding in deinen Händen halten uns es leuchtet wie ein Weihnachtsbaum. Soviel R.F. kommt aus diesem Gebäude. Dem sind wir ausgesetzt, solange wir hier drin sind." Gelegentlich haben sie Probleme, wo Ausrüstung einfach sich selbst brät, besonders einige der festen Komponenten, die höchst empfänglich sind für solche Sachen. Er sagte "Man sollte nicht lange hier oben bleiben. Ich will es auf jeden Fall nicht. Ich muß hier herauf kommen für Unterhaltsarbeiten. Wenn ich nach Hause gehe, brauche ich eine ziemliche Weile, darüber hinwegzukommen. Bis am nächsten Tag." Es verührt einfach die normale Funktion seines Gehirns. Er kann nicht mehr denken, was er gerade tut, wozu er dort ist, welches Werkzeug zu nehmen, woran er eigentlich arbeitet. Die Kontinuität der Gedanken geht verloren."
Habe ich so ähnlich schon oft genug erlebt, weshalb ich elektr(on)iklose und sogar schriftlose Gesellschaften für fortschrittlicher halte, weil das eine die Klarheit fördert und das andere den kollektiven Zusammenhalt. Ohne dem verliert man sich in den Rändern des Fraktals und zerstiebt ins Nichts.