Die latente Zustimmung zur RAF (oder zumindest zu den Zielen der Studentenbewegung 1968 ff) (mT)
war in einem Teil der Bevölkerung durchaus vorhanden. Man muß das auch im Zusammen hang sehen, was zB in Paris 1968 oder auch in den USA 1968 passiert ist.
Die Nomenklatura und die Oligarchen in D sahen schon ihre Felle davon schwimmen und ihre Macht schwinden. Genau wie bei S21 war es wichtig, daß die zu Beginn friedlichen Proteste, die auf einer breiten bürgerlichen Basis standen, kriminalisiert wurden. Genau das hat ja auch der Philisophieprofessor aus Mainz vor ein paar Tagen wortwörtlich für Pegida und AfD gefordert, nämlich daß sie kriminalisiert werden, obwohl schon seit vielen Demonstrationen beide absolut friedlich geblieben sind, im Sinne von Abendspaziergängen usw. Dasselbe war bei S21 der Fall, Omis, Familien mit Kindern etc.
Damals hat man die Radikalisierung hinbekommen, indem Kurras den Benno Ohnesorg erschossen hat, und ein paar Hitzköpfe wie Baader haben dann, versorgt zT über mehrere Kanäle mit Waffen via Verfassungsschutz, den Kampf gegen das System radikal fortgesetzt.
Man schaue sich das ganze einmal unter "Schmücker-Affäre" an:
vhttp://www.verfassung-schuetzen.de/die-skandalgeschichte-des-berliner-amtes-fur-verfas...
https://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess
Daran sieht man exemplarisch, wie die herrschenden Oligarchen den "Verfassungsschutz", der eigentlich die Verfassung schützen sollte, als ihre Geheimpolizei mißbrauchen und politische Gegner mundtot machen.
Heute geht das noch viel stärker mit den Propagandisten, Lohnschreibern, Forenspitzeln und -Trollen.
Auch hier. Leider.