Das glaube ich noch nicht ganz ...

CrisisMaven ⌂, Mittwoch, 23.09.2015, 21:58 (vor 3776 Tagen) @ Volker5951 Views

Nach meinem Wissen wurde nicht extra ein präpariertes Testmodell zum Test gefahren. Wäre es so, wäre es selbstverständlich Betrug.

So krass hatte ich es nicht gemeint. Aber ein Auto mit "Tarnanzug" war es m.E. schon.

..sondern es wurde eine auf das Prüfszenario optimierte Software verwendet.

Ja, meine Spickzettel in der Schule haette ich auch so umschreiben koennen ...

Diese erkennt die nacheinander ablaufenden Prüfpunkte, z.B. exakt Tempo 120 und steuert den Schadstoffausstoss ins Optimum.

Moment: wenn ich am Steuer gesessen haette und haette 120 km (z.B. mit Tempomat) gefahren, waere dasselbe passiert? Doch wohl eher nicht?!

Hat mir vor Jahren ein Ingenieur aus der KFZ Zulieferindustrie ganz arglos erzählt, ohne irgendein Schuldbewusstsein. Warum auch, ob ich jetzt einen Ansaugkanal oder den Einspritzzeitpunkt ändere, ist aus Ingenieursicht erstmal das gleiche.

Warum hat der "Ingenieur" mich nicht an dieser Optimierung waehrend meiner Fahrpraxis teilnehmen lassen?

Es geht um das Erfüllen der Testvorgaben, Punkt.

Ja, und der Test sollte sich so verhalten, wenn ich so fahre, wie beim Test.

Also: haette ich den Test mit meiner identischen Fahrweise "bestehen" koennen, ja oder nein?

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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