Konstruktiver Ansatz

Positiv, Samstag, 19.09.2015, 19:19 (vor 3780 Tagen) @ DT9673 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 19.09.2015, 20:26

Geschätzter DT,

was Du schreibst, ist so ziemlich das Konstruktivste, was ich hier seit einigen Tagen lesen durfte. Darauf wird es auch hinauslaufen, aber bevor eine kritische Masse (und später die Politik) kapiert, dass das die einzige funktionierende Möglichkeit ist, muss die Lage wohl noch ein wenig eskalieren.

Ich telefonierte neulich mit einem Freund, Handwerksmeister in zwei verschiedenen Gewerken, selbstständig und erfolgreich, pragmatischer Macher-Typ mit robustem Humor und einem Händchen zum Menschenführen. Sein Einschätzung der Entwicklung:

"Lass das mal noch ein bisschen kochen und dann krachen... und danach gibt meinem Alten [auch Chef einer Baufirma, 200 Angestellte] und mir eine Peitsche in die Hand und jeweils 100 Integrationsbedürftige."

Ich habe keinen Zweifel, dass dieses Projekt genau so funktionieren würde und die derart Integrierten meinen Freund und seinen Vater mittelfristig lieben würden. Gewiss, der Anfang wäre hart. Aber eben nur der. Die Integrierten würden danach ein Beispiel für so manchen Deutschen abgeben können, garantiert.

Und solche Typen kenne ich viele, die warten alle nur auf ihren Moment - wo sie jenseits von Qualifikationen, Strukturen und Bürokratie einfach Kraft ihrer Persönlichkeit und Ausstrahlung Struktur ins Chaos bringen dürfen. Alle die, denen Politik zu schmutzig ist, die lieber wirklich etwas bewegen wollen.
Habe noch ein bisschen Geduld - Deine Führungsqualitäten werden wieder gefragt sein - da bin ich mir sicher.

Ich sehe das alles mittelfristig nicht so pessimistisch.

Beste Grüße,

Positiv.

P.S. Gegen Missverständnisse: Dieser Text enthält keine Ironie!


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