Einsparungen sind gut! Am besten, man beginnt mit Einsparungen an Arbeitsplätzen.

Mephistopheles, Datschiburg, Samstag, 27.06.2015, 10:35 (vor 3858 Tagen) @ Leser684654 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 27.06.2015, 11:04

Kurze Zusammenfassung der Mephistopheleschen Ansicht über das
Funktionieren der Wirtschaft im Allgemeinen:

Wenn dem Arbeitnehmer seine Arbeit Spaß macht, dann hat der Unternehmer
etwas falsch gemacht.

Wie wäre es z.B. mit einer Luxussteuer (zusätzlich zur Mehrwertsteuer)
auf Autos mit mehr als 100 PS in Höhe von 30%?

Kein Problem. Welcher Unternehmer hat denn schon ein Privatauto? Kennst du einen? Ich nicht.

Außerdem würde die Bundesrepublik vermutlich einiges an Kraftstoffen und
Kohle (Braunkohle und Steinkohle für die Erzeugung von Elektrizität für
den ÖPNV) sparen, wenn man den ÖPNV für alle kostenlos anbieten würde
(auch Einsparungen beim Unterhalt von Straßen und Brücken, Verbesserung
der Luft, Verringerung der Verkehrstoten und verletzten sowie der
Folgeschäden).

Finde ich sowieso, dass das die Chinesen früher besser gemacht haben, als alle Proleten mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhren. Oder ÖPNV.
Nimmt aber auch hierzulande immer mehr zu.
Kann man nämlich eine Menge au Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie einsparen.

Noch besser wäre es natürlich, wenn Büroarbeiter nur noch alle zwei
Tage ins Büro müssten, die Erfindung des Internets und von DSL machts
möglich.

Prima, dann würde nämlich auffallen, dass die Hälfte der Büroarbeiter deit Erdfindung des Internets und DSL überflüssig ist.
Kann man alle einsparen.

Die eingenommene Luxussteuer und die Mehreinnahmen aus den Einsparungen
beim ÖPNV könnten in den Umbau der konventionellen Landwirtschaft zur
biologischen Landwirtschaft gesteckt werden. Dadurch ergeben sich weitere
Einsparungen (wegfallender Dünger + Spritzmittel) zusätzlich werden die
Lebensmittel endlich wieder gesund und Arztkosten werden dabei auch
reduziert.

Klar, die Bio-Papperl sind unheimlich teuer. Ich hab mich mal bei einer Verkäuferin erkundigt, was den Unterschied ausmacht.
Meine Frage: Ist es das, dass da ein Biopapperl draufkommt und dann kostet es das Doppelte?
Hat sie bestätigt. [[freude]]

Die dadurch anfallenden Einsparungen können für die verstärkte
Produktion von gesunden, lokalen Lebensmitteln verwendet werden, was den
Aufwand für Tiefkühlketten sowie Aufwand für verpackte Lebensmittel
(Kunststoffe, Glas, Blech etc.) stark sinken lässt.

Klar, das sieht man ja daran, dass allenthalben die unverpackten Lebensmittel um 30-80% billiger sind wie die verpackten.
Ein Kilo Kartoffeln bekomme ich für ein Viertel des Preises von 1 Kilo Pommes frites, und ein Kilo Mehl bekomme ich für ein Viertel des reises von 1 Kg Brot in der Plastikfolie.

Aber vielleicht bin ich ja weltfremd?

Aber nicht doch! Wie kommst du denn nur darauf. [[euklid]]

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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