Das begruendungslose Dings-Einkommen ...
Wie ich mal gelesen habe, verschlingt allein die Verwaltung/Verteilung des Wohngeldes annaehernd 40% des dafuer vorgesehenen Etats; vielleicht findet wer genaueres, meine Suchen sind bisher im Dschungel des Internet-Suchergebniswaldes erfolglos geblieben.
Hinzu kommen die unglaublichen Zeitaufwaende der Buerger, um Antraege zu stellen usw. In derselben Zeit haben die Generation davor, ohne Ablenkung durch solche Sozialleistungen, in Nachbarschaftshilfe ihre Haeuser gebaut! Jetzt stellen sie um die Wette Antraege auf Baukindergeld ...
Jedenfalls gebe ich @dottore recht, wie hier wieder dankenswerterweise hervorgeholt, dass die Sozialleistungen letztlich "billiger" wuerden, wenn man sie von einer ermuedenden Buerokratie unabhaengig machen wuerde. Ein Gutteil des sicherlich unterhalb eines ueblichen Beamten-Gehaltes angesiedelten BGE waere schon allein durch den Wegfall der Verteilungs-Buerokratie "gegenfinanziert".
Da diese Menschen allerdings fuer den regulaeren Arbeitsmarkt nicht taugen, ist mit wesentlich hoeheren Suizidraten und Gesundheitskosten unter den Freigesetzten zu rechnen.
Aber schlimmer als der unter seinem eigenen Gewicht zusammenbrechende "Sozial"staat kann das jedenfalls nicht werden, denn in letzterem Falle erhalten die Beamten noch Geld, auch wenn sie keines mehr zu verteilen haben, und die darbenden Soziale-Hilfen-Empfaenger hungern bereits und bringen sich um. Dann lieber gleiches Recht fuer alle.
Es gibt aber noch eine ganz andere Quelle, die gerne uebersehen wird: der von den Geheimdiensten mitorganisierte Rauschgiftmarkt saugt dermassen Gelder aus der Wirtschaft ab, dass man damit ganze Heerscharen alimentieren koennte:
"Allein das bei einem einzigen mexikanischen Drogenbaron bar zuhause gefundene Geld [22 Milliarden Dollar!] wuerde ausreichen, fuer zwoelf Jahre die Krankenversicherung aller US-Amerikaner zu finanzieren. ... Es wird vermutet, dass es ueber zwei Dutzend weitere solche Haeuser allein in Mexiko gibt ..."
22 Billion Dollars found: Photos of a Mexican drug lord's home after being raided
Dass es ueberhaupt solche harten Anti-Drogengesetze gibt, liegt ziemlich sicher daran, dass die "Bosse" selbst Politiker schmieren, den Verfolgungsdruck aufrechtzuerhalten. Auch wenn sie dabei ab und zu selbst Opfer der Verfolgung werden.
Wenn nun ein Bedingungsloses Grundeinkommen OHNE vorherige voellige Freigabe des Drogenmarktes kaeme, ja, wo wird dann ein Grossteil dieses "geschenkten" Geldes wohl, neben Fast-Food-Ketten, landen???
--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
Atomkraft | in English