Freiheit für wen und wovon

azur, Donnerstag, 25.06.2015, 22:05 (vor 3860 Tagen) @ Prophet5814 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 26.06.2015, 15:36

Nach einer Reihe von bekannten Argumenten, die unter anderem unterstellen sollen, man verteidige den Staat, lass Dich fragen, wer denn von was frei sein soll?

Es geht nicht darum, die Bande an der Quelle zu töten, wovon ich ebenfalls nicht sprach, sondern klug und angemessen Ausgleich zu finden.

Und darum, wem die Parolen dienen, dass Verteilung durchweg Unfreiheit brächte. Denn es ist doch sonnenklar, wenn die einen haben und andere nicht, dann dient die Parole nur einer Seite. Uops - ausgerechnet der, die schon hat.
Na so ein Zufall aber auch!

Und meist sind auch die es, denen Recht, Gesetz und Zwangsapparat dienen und die anderen vom Hals hält! So viel zu Staatsapologeten, was Du auch noch gleich hier mit einzuführen müssen meintest.

Freiheit, die auf der Unfreiheit anderer basiert... Also nicht die Freiheit aller.

Komm Prophet, das war doch nichts.

Ein wenig mehr differenzieren, sollte man schon, oder?

Kleiner Tipp: Es ist u. a. die Dosis.

Freiheit muss immer Begrenzung an der Freiheit anderer finden. Sonst kann jeder frei andere totfahren oder totschießen.

Ja, Verteilung von Lasten, das ist für Viele schon o. k. Nur die Früchte, die sollen nicht allen, und nicht einmal ansatzweise lebensnotwendig, zur Verfügung stehen.

Aufwendungen vergesellschaften, und Früchte privatisieren.

Allein, dass wir nicht im (luft-)leeren Raum leben, sondern dicht gedrängt in einer Gesellschaft, macht es notwendig und ist dabei sehr sinnvoll, Gemeinsamenes im Sinne aller zu regeln.

Die Freiheit alles für sich haben zu wollen: Das mündet dann auch bald wieder in diesen Ideen, dass alle steuerfinanzierten Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen sinnlos wären, aber an Geräten zu arbeiten und einer Infrastrutur teilhaben zu können, die nur so realisiert werden konnten.

Vielleicht kommt man mal aus diesem Extremismus heraus, wonach jedem, der meint, dass man auch andre um sich herum berücksichtigen müsse, gleich mit Toschlagargumenten gekommen werden müsse (es liest sich bei Dir, als wolle ich zum Totschlagen aufrufen, was ich nun mal nicht habe, und nicht wollte, nur weil ich andere nicht verdursten bzw. totgehen lassen will, die nicht das Glück haben, so dicht an der Quelle zu sitzen).

Viele freundliche Grüße

azur

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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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