Wirkmächtiger als der Mangel an Empathie ist die Furchtlosigkeit,
welche, wie ich schon sagte, der Wesenskern des Psychopathen (oder wegen mir Soziopathen) ist. Furchtlosigkeit können sich die wenigsten (weil Herdentiere) vorstellen. Daher ihnen der Psychopath letztlich unverständlich bleibt.
Zur Psychopathie hat sich treffend geäußert einer, der sein Leben mit Psychopathen verbracht hat, allerdings nur mit gescheiterten. Die waren nämlich alle im Gefängnis gelandet. Nachzulesen in 'Eher Lerchenjubel als Unkenruf'.
Der Autor, Harald Kanthack, schaut dabei sub specie aeternitatis auf die irdischen Händel und Lumpereien herab und entwickelt dabei interessante, vor allem aber tröstliche Gedanken --- unter dem Gesichtspunkt des Unendlichen eben.