Definition: Psychopathie vs. Soziopathie und ihr Einfluss auf die Gesellschaft
In hierarchisch strukturierten, sozialen Systemen konzentrieren sich die
Psychopathen an der Spitze der Pyramide
Das ist richtig. Ich finde den Begriff Psychopath allerdings nicht
gut gewählt - da hier keine Geisteskrankheit vorliegt - sondern lieber den
Begriff Soziopath (Soziopathie).Soziopathen sind oft oder meistens überdurchschnittlich intelligent und
können sehr charmant, besorgt, mitfühlend und vertrauenswürdig
"erscheinen" bzw. wirken! Und da liegt genau der Hase im Pfeffer: im
fehlenden Mitgefühl (Empathie) und fehlender Skrupel. Die Störung liegt
im emotionalen Bereich. Sie sind sehr gute Schauspieler und Lügner!
Sie verstehen es sehr gut, die "emotionalen Knöpfe" ihrer Opfer beliebig
zu drücken und darauf "Klavier zu spielen". Das ist das Geheimnis ihres
Erfolgs. Die einen gehen zur Mafia; die anderen in die Politik. Die
letzteren sind die besseren Redner; die ersteren haben die schnelleren
Fäuste und Pistolen. Aber auch die ersteren schicken durchaus gerne
Schläger, Kanonen und Killer vorbei (.. Polizei und Armee genannt).
Hallo Beo2,
es ist eher umgekehrt: Der Psychopath ist ein Produkt seiner Gene. Der Soziopath ein Produkt seiner Umwelt. Der Soziopath hat sich aufgrund seiner negativen/traumatischen Erfahrungen im Kindheits- und Jugendalter wesentlich weniger unter Kontrolle, ist aufbrausend, impulsiv und meist unfähig langfristig eiskalt zu kalkulieren.
Der Psychopath dagegen wird - wenn man so will - "böse geboren". Durch seinen genetisch bedingten Mangel an Empathie, Einfühlungsvermögen, Mitleid/Mitgefühl von Kindheit an, merkt er recht bald, dass seine Umwelt anders ist als er selbst, weshalb er notgedrungen Gefühle simulieren und schauspielern muss, um Anschluss zu finden, nicht negativ aufzufallen und seinen Alpha-Trieb realisieren zu können. Erst dadurch wird er überhaupt zum charmanten Allrounder in allen sozialen Belangen, weil das Beobachten und Simulieren von Emotionen (die ihm fehlen) für ihn auf sozialer Ebene überlebensnotwendig war. Während der Psychopath verbissen auf ein Ziel (die Spitze der Pyramide erklimmen) über Jahre hinaus hinarbeiten kann, wird der Soziopath, der dazu nicht fähig ist, von ihm instrumentalisiert, um seine Ziele zu erreichen. Und der Soziopath lässt sich nur zu gern vom Psychopathen instrumentalisieren - will er doch selbst gern "Jemand" sein, ohne dabei beharrlich sein zu müssen.
Ein sehr plakatives Beispiel für ein Soziopathen/Psychopathen-Verhältnis sind die intellektuellen Führer einer Nazi/Kommunisten-Partei (Psychopathen) und ihre Schläger auf der Straße bzw. ausführenden Organe (Soziopathen). In der Mitte der Gesellschaft ist der Psychopath der sich opportunistisch windende Wurm an der Spitze und seine soziopathischen Beamten-Führer (Schreibtischtäter).
Siehe auch hier:
www.welt.de/gesundheit/psychologie/article131221937/So-erkennen-Sie-einen-Psychopathen.html
Deshalb ist es so wichtig, dass die Macht von der Spitze der Hierarchie
runter an die Basis verlagert und damit dezentralisiert wird .. wie es
in der Direkten Demokratie der Fall sein würde. Dann würde kein
Soziopath mehr in die Politik drängen.
Überall wo sich Psychopathen hineindrängen können, höhlen sie solche Systeme aus. Schau dir nur genau an, was aus der amerikanischen Verfassung im Laufe der Zeit gemacht wurde und die ist meines Erachtens eine der durchdachtesten und genialsten Verfassungen der Menschheitsgeschichte gewesen.
Demokratie (in welcher Spielart auch immer) wurde ohnehin nur implementiert, um die verschiedensten Klassen, die sich aus der kapitalistischen Dynamik ausdifferenzieren, den Schein von Mitsprache und Mitbestimmung zu geben und damit ruhig zu halten. Auch wenn ich glaube, dass massenkollektivistische hierarchische Strukturen grundsätzlich scheitern müssen, glaube ich doch, dass man ihr Leben verlängern kann. Interessanter wäre eine Gesellschaft, die sich moralisch selbst reguliert, beispielsweise, wenn sowohl für die Regierung, als auch für Gerichtsprozesse nicht Politiker/Richter/etc. ernannt/gewählt/eingesetzt werden, sondern periodisch eine repräsentative Menge an Menschen per Los aus der Gesellschaft gezogen werden, die dann regieren/Recht sprechen (diese Form von Recht wäre zwar Willkür, aber meines Erachtens dennoch um Welten gerechter [im Sinne der Moral] als die heutige Rechtssprechung).
Natürlich hätte so ein System auch Nachteile (ein Philosophen-Staat wäre es keiner
), aber jede Form systemimmanenter Aushöhlung durch geisteskranke Menschen wäre ausgeschaltet.
Im übrigen, ihre kriminellen Seilschaften (Parteien) haben in 65 Jahren
die gesamte Gesellschaft unterwandert und unter ihre Kontrolle gebracht ..
und sie festigen ihre Macht mit gesetzlichen Hürden für Neuankömmlinge
(vgl. die 5%-Hürde) , Parteienfinanzierung aus Steuermitteln (ca. 160
Millionen/Jahr in DE), Instrumentalisierung der Sicherheitsbehörden usw..
So ist es. Nur geht deren Einfluss weit über 65 Jahre hinaus.
Beste Grüße
Phoenix5