Schöner Beitrag
Danke Phoenix5 - ein guter Beitrag mit einem schönen Lösungsvorschlag.
Die Definition ist mir nicht gar so wichtig - krank sind beide, Sozio- wie Psychopathen. Ein gutes Umfeld, sich auszutoben, finden sie sicherlich in unserer Gesellschaft.
Hier ein guter Film (allerdings auf Englisch) der das Phänomen der beiden Charaktertypen näher untersucht:
https://www.youtube.com/watch?v=TB0k7wBzXPY
Blieben noch die Fragen:
Sind Psychopathen heute stärker/weniger stark an den Schalthebeln der Macht vertreten?
Wenn man das mal (Traum) statistisch für die letzten 2000 Jahre hätte auswerten können - auf die Ergebnisse wäre ich gespannt gewesen.
Und was ist mit dem gesellschaftlichen Umfeld? Hatten manche Fürsten im 15. Jahrhundert mehr Verantwortungsgefühl für ihre Untergebenen als heutige Großkonzernmanager? Waren es diselben Schweine - damals wie heute?
Oder ist unser heutiges Umfeld noch mal besonders gut für ihr Wachstum?
So oder so - wir brauchen weniger Sklaven- oder Gemütlichkeitsdenken, wie Weiner anmerkt, sondern ein anderes Bewusstsein - auch hier. Leider gilt immer noch das, was der englische Gesandte am preussischen Hof im 18. Jhdt. über die Deutschen schrieb:
„Ihre Unwissenheit erstickt in ihnen jeden Begriff von Freiheit und Widerstand und der Mangel an Grundsätzen macht sie zu bereitwilligen Werkzeugen bei der Ausführung aller Befehle, die sie erhalten, ohne zu überlegen, ob sie auf Gerechtigkeit gegründet sind oder nicht“.
Schönen Gruß
K_v_S
P.S.: Solange wir das neue Bewusstsein nicht haben, kann man sich auch immer wieder die Worte dieses Philosophen vor Augen führen: https://www.youtube.com/watch?v=iaysTVcounI
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Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin