Investitionsschutz
Zu dem kanadischen Fall können wir nichts sagen, da wir die näheren
Umstände nicht kennen.Zu dem skizzierten Beispiel "Leverkusen" aber schon.
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Ich bin der Ansicht, dass du mit dem Thema "Investitionsschutz" einen wirklich heiklen Punkt angesprochen hast. Wenn in diesem Punkt totale staatliche Willkür (je nach Mode und Abrichtung der nachwachsenden Generation) stattfinden darf, werden kaum noch Investitionen getätigt.
Statt dessen sollte man im Vorhinein sehr genau klären, welche Art von Investitionen man will. Dazu gehört aber auch, dass der IQ der städtischen und staatlichen Entscheidungsträger angehoben werden muß.
Die von dir beschriebene Brücke macht für mich sehr viel Sinn! Sie wertet die heimische Infrastruktur auf. Die genauen Vertragsbedingungen müssen selbstverständlich von ZWEI Anwaltsparteien genau spezifiziert werden. Dies beinhaltet auch Konsequenzen für beide Parteien falls sie vertragswidrig handeln! Auch in Bezug auf solche Kenntnisse müssen kommunale Entscheider, entsprechend trainiert werden. Die schwachsinnigen kommunalen Leasing-Geschäfte, denen möglicherweise nicht nur Naivität sondern auch Bestechung zugrunde lagen, sprechen bereits für sich.
Für lebensgefährlich halte ich z.B. Monsanto-Projekte. Ebenso entsetzlich finde ich die von naiven Politnarren an US-Firmen verkaufte und zurückgeleaste Wasserversorgung etlicher Gemeinden. Man wird solche Abwägungen immer von Fall zu Fall betrachten müssen. Natürlich sind auch hier durch Korruption und Bestechung jederzeit Fehlentwicklungen möglich. Kontrolle bleibt eben nicht erspart.
Da wir zumindest derzeit nicht alle zurück zur Natur und in Baumhäuser gehen können, werden wir uns mit den derzeitigen gesellschaftlichen Gegebenheiten auseinandersetzen und versuchen müssen, diese so konstruktiv wie möglich zu verändern.
Die Riesenfirmenkonglomerate sind mir selbstverständlich auch ein Dorn im Fleisch. Manche Projekte können aber nur von großen Firmen durchgeführt werden. Möglicherweise würde der Großflughafen in Berlin bereits länger funktionieren, wenn man einen Generalunternehmer in Haftung hätte nehmen können.
"Garantierte Profite" gibt es nicht bei vernünftigen Verträgen. Es gibt aber Vertragslaufzeiten und die sollten eingehalten werden, wenn nicht gravierende Vertragsverletzungen des Vertragspartners vorliegen.
Vielen Linken "Befreiern" sollte man als Ausbildung (bis zur weiteren Theorienbildung) est einmal aufs Auge drücken, einen kleinen Tante-Emma-Laden oder einen Kiosk, oder ein Restaurant oder irgend eine kleine Klitsche aufzubauen und zu führen, damit sie wenigstens ein bißchen Ahnung haben, wovon sie überhaupt reden. Personalverantwortung wäre noch nützlich. Aber für "richtiges" Personal! Erwachsene, die Familien ernähren müssen und die ordentlich bezahlt werden!
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