Das nehme ich ernst, hatte aber keine andere Wahl.
Mein Argument war, dass in dem Beispiel aus dem Artikel, das ich auch
zitiert hatte, der Staat die Bedingungen für die Privatinvestition eben
nicht 50 Jahre lang, wie abgemacht, bestehen ließ, sondern nach 20 Jahren
plötzlich beschloss, dem Privaten Konkurrenz zu machen. Daran schloss ich
die Frage an, ob solches erratische Verhalten des Staates hingenommen
werden muss.
Das habe ich schon verstanden, dass Du darauf hinaus wolltest. Meine Pfostierung sollte darauf aufmerksam machen, dass es dogmatisch gedacht ist, grundsätzlich alles Staatliche abzulehnen. Gerade diese Brückengeschichte zeigt doch eindrücklich, wie irrsinnig so gut wie jedes PPP-Projekt bisher gelaufen ist. Die Investoren wollen möglichst viel Profit rausschinden. Der Bürger muss es zahlen. Und mit den Investorenschutzabkommen kommt die nächste Gemeinheit: Garantierte Profite bei ausgeknipstem unternehmerischen Risiko und zwangsläufig schweineteuren Gerichtsverfahren für Obamas Wahlkampffinanziers auf Steuerzahlerkosten.
Da Du von all dem nichts geschrieben hast, musste ich Dir dergestalt antworten, wie ich es getan habe. Sorry, aber ich hatte keine andere Wahl.
Gruß, B.