Weltformel

Kurt, Samstag, 05.11.2016, 11:37 (vor 3411 Tagen) @ Silke4210 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 05.11.2016, 12:27

Silke, das sind alles Zitate von beispielhafter Klarheit, von Dir in nächtelanger, wochenlanger, wenn nicht stundenlanger Arbeit herausdestilliert.

Sammlungswürdig.

Bär mit mir: ohne heute im Einzelnen auf bestimmte Positionen dieses Monumentalwerks eingehen zu können, an dieser Stelle nur Folgendes.

Für den jahrelangen Kenner von Ashitaka zeigt sich, dass es in dieser Best-Of-Sammlung (an ein paar wenigen Stellen) noch ganz leicht schwurbelt. Dies kann bekanntermaßen als Anzeichen dafür gesehen werden, dass an den betreffenden Stellen jedenfalls noch irgendeine Kleinigkeit fehlt oder noch nicht in gänzlicher Klarheit durchdrungen ist.

Aber was ist diese fehlende Kleinigkeit?

Diese Kleinigkeit ist etwas, dem wir uns seit Jahren annähern, aber es einfach noch nicht schaffen, es in der nötigen (und möglichen) Verständlichkeit und Vollständigkeit hinzuschreiben.

Worum handelt es sich? Ich kenne es, ich ahne es, ich weiß es -- ich kann es aber ebenfalls noch nicht hinschreiben. Es ist das von Ashitaka schon oft benannte "Loch in der Mitte", das auch Ashitaka noch nicht verständlich und abschließend niedergeschrieben hat. Es wird von verschiedener Seite zwar immer mal wieder angekündigt (abschließendes Erklärbar-Video, Zweiter Hauptsatz des Debitismus usw. usf.), es gelingt aber bisher noch nicht, final zu liefern.

Und woran liegt das?

Siehe nachstehend -- mal pointiert formelhaft hergeleitet.

Vorab mit der Bitte um Verzeihung=Kühlung nicht verwertbarer Restschmerzen.

Also. Mir ist ja (dank 'Zara und den Giganten' -- PCM/GB/FWN) inzwischen alles klar 😲 -- außer Bilanzen!

Also gilt die Formel:

● kurtᶻᵃʳᵃ = alles - bilanzen (1)

Bei Ashitaka ist es genau reziprok: Ashitaka ist nichts klar 😊 -- außer Bilanzen!

Wieder als Formel:

ashitaka = nichts + bilanzen │ nichts = null, kürzt sich raus zu:

● ashitaka = bilanzen (2)

Aus (1) und (2) folgt durch Einsetzen sehr leicht:

(1) kurtᶻᵃʳᵃ = alles – bilanzen │nach 'alles' aufgelöst:
(2) alles = kurtᶻᵃʳᵃ + bilanzen │mit ashitaka = bilanzen:

● alles = kurtᶻᵃʳᵃ + ashitaka

Sprich, die Weltformel steht 😋

Allerdings, an dem Punkt "Bilanzen" stimmt etwas nicht.

Es stimmt einfach etwas nicht, und deshalb verstehe ich (und tausend andere) den Punkt 'Bilanzen' nicht richtig, unter anderem in der Tiefe, wenn Ashitaka darüber schreibt, und insbesondere wenn es Bilanzen zweiter Ordnung sind (z.B. Zentralbankbilanzen). Es gibt dort, Debitismus hin und Vorfinanzierung her, immer noch das Loch in der Mitte, das sich, vom Einfachen kommend, fraktal im Komplizierten fortpflanzt.

An genau dieser Stelle in der Weltformel sehe ich nach wie vor auch Ashitaka am Zug. Und dies möglichst so, dass Du und ich und Zara, und Ashitaka selber, und überhaupt jeder, es wirklich und wahrhaftig verstehen kann (wenn er will, und wenn er wollen kann was er will :).

Kleine Analogie-Anekdote:

Es gibt so einen Fall in der Physik, das ist die sog. Präzession des Kreisels, also dieses ruhige langsame Zirkeln, das ein Kreisel ausführt, wie z.B. auch die Erde selber:
[image]

…oder hier am beliebten Fahrrad-Gyroskop:
[image]

Warum ein Kreisel sich so komisch bewegt (insbesondere das Rad da oben), anstatt einfach herunterzufallen, das kann man jeden Physikprofessor fragen, und er wird sofort beweisen, dass er es nicht verstanden hat: indem er nämlich mit der Dreifingerregel, mit anderen Worten mit einer vektoriellen Rechenformel, und mit dem "Drehmomentvektor" in der Luft herumfuchtelt.

Das hat mich einst so genervt, dass ich schlussendlich die Kreiselpräzession in einer langweiligen Vorlesung, mal eben auf einer Papierserviette aus der Corioliskraft hergeleitet habe, mit anderen Worten aus der (sehr leicht verständlichen) Massenträgheit bei Kreisbewegung. Nix Matritzenrechnung und Drehmomentvektor-Änderung, die sich niemand vorstellen kann.

Und seither hat für mich (angefangen mit der Physik) eine gewisse Gelassenheit gegenüber scheinbar Unverständlichem Einzug gehalten, ich habe zunehmendes Vertrauen in die Formulierbarkeit von Zusammenhängen in einfacher, klarer Sprache (nach dem Popperschen Imperativ) gewonnen, und habe seither versucht, die Anwendung dieses Prinzips in tausend kleineren und größeren Fragen in Alltag und Beruf zu üben und zu praktizieren.

Zara aber ist es, der es mir zudem ermöglicht hat, dieses Vertrauen der elementaren Ur-Erkenntnis bzw. Ur-Erkennbarkeit auf diverse andere Gebiete auszudehnen, insbesondere Philosophie (Logik), Determinismus, Quantenphysik, Anthropologie und Religion (an die alle ich mich ansonsten in mehreren Leben nicht gewagt hätte), und diese Gebiete untereinander sowie mit ein paar schon vorhandenen Kenntnissen in Physik, Biologie, Thermodynamik, Systemtheorie, systemischer Psychotherapie, Konstruktivismus und Autopoiese abzugleichen, und unter Zara's Mentorschaft damit zu beginnen, all dies zu einem stimmigen Ganzen zu verschmelzen. Unschätzbar dabei insbesondere die ungeheuerlichenâ„¢ Erkenntnisse zu Determinismus (Befreiung von der Schuld) und Patriarchat (Befreiung von der Idiotie). Zusammen mit dem Ur-Gesetz (Befreiung von dem Schmerz) schließt sich somit (fast, siehe oben) alles zu einem nahezu widerspruchsfreien Bild.

Warum dieser Exkurs:

Ich bin mir sicher, ich glaube, ahne, hoffe und weiß, dass das Loch in der Mitte beim Geldbegriff ebenfalls noch gefüllt werden kann. Es wird möglich sein, Geld und die Urbilanz abschließend zu verstehen und verständlich zu erklären, und zwar mit einer Geschichte vom Ugah-Ugah und den Uckmucks.

Es wird daraufhin sogar möglich sein, den Fehler im Geldsystem, im Umfeld von Zeitablauf und Vorfinanzierung, abschließend zu verstehen und einfach und trotzdem richtig, also naturgesetzlich, zu beschreiben. Was bisher, worauf ich bestehen möchte, nicht der Fall ist.

Zu diesem letzteren wird auch nur ein Minimum an Thermodynamik erforderlich sein, und dann wird auch der Kühlerâ„¢ wohl endlich vor Augen stehen.

Kleine Nebenbemerkung: Der Schwarm kann an dieser Stelle weitestgehend aus der Diskussion rausgehalten werden. Sobald das Loch in der Mitte gefüllt ist, wird sich *puff*, das Schwarmproblem in Wohlgefallen auflösen und in der Erkenntnis fraktaler Gültigkeit von Urbilanz=Zentralmacht-Mem auf allen Ebenen, vom Uckmuck bis zum Globalschwarm.

So, Brunch mit den Nächsten wartet (statt Überschüsse für die Fernsten).

Kurt

[color=lightgrey]Edit for Emoji[/color]

--
Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.