Plumps-Gericht
Hallo Beo2!
das muss man sich mal vorstellen: einen Staat, der keine Schulden trotz
Sozialstaat macht. Ein Unding! (Ansonsten bitte Beispiel nennen.)
Du hast da etwas wichtiges nicht verstanden:
Ah.
Jeder beliebiger Staat MUSS eigenes Geld emittieren und in die
Volkswirtschaft einfüllen, egal ob mit oder ohne Sozialstaat .. um
selbst überhaupt existieren zu können, und damit überhaupt privat
gewirtschaftet werden kann.
Dies führt unvermeidlich dazu, dass der Staat sich zunächst bei
seinen Bürgern verschulden MUSS:
Es ist natürlich so, dass die Bürger dem Staat etwas schulden, nämlich das Abgabegut - nicht umgekehrt! Die Staatsverschuldung kommt vom Krieg oder von Wählerbestechung.
Er kauft dabei reale Leistungen der
Bürger, d.h. seiner Bediensteten und Lieferanten, und schuldet dafür
allen Bürgern eine reale Gegenleistung. Die Bediensteten und Lieferanten
des Staates werden dabei wahlweise zu Gläubigern auch gegenüber allen
anderen Bürgern. Dies nennt der verständige Mensch: Vor'finanzierung
von Staatsausgaben.
Das klingt so, als würde der Staat sein eigenes Geld drucken. In Wahrheit nimmt er den Bürgern Forderungen weg und verteilt sie um.
Wirtschaftlich gesehen eine totale Nullnummer ist das.
Er KANN dann grundsätzlich und vollständig tilgen, wenn er
ausreichend Steuern erhebt, d.h. sich ausreichend re'finanziert.
Hierbei stellt er seine eigenen, bereits erfolgten Dienstleistungen den
Bürgern in Rechnung .. am jedem Monatsende, versteht sich.
Ja, aber mache das mal. Ich halte das auch für möglich, aber unter gegebenen Umständen für unrealistisch.
Grüße
Rybezahl.
--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.