Nen doppelten Plump

Rybezahl, Montag, 31.10.2016, 10:19 (vor 3417 Tagen) @ Beo24040 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 31.10.2016, 13:24

Hallo Beo2!

Jeder beliebiger Staat MUSS eigenes Geld emittieren und in die

Volkswirtschaft einfüllen, egal ob mit oder ohne Sozialstaat[/b] .. um
selbst überhaupt existieren zu können, und damit überhaupt privat
gewirtschaftet werden kann. Dies führt unvermeidlich dazu, dass der
Staat sich zunächst bei seinen Bürgern verschulden MUSS
: ..

Es ist natürlich so, dass die Bürger dem Staat etwas schulden,

nämlich das Abgabegut - nicht umgekehrt! Die Staatsverschuldung kommt vom
Krieg oder von Wählerbestechung.

Na, dann erkläre mir bitte, wie der Staat seine, d.h. die vom Bürger
bestellten Leistungen einmal vorfinanzieren solle und wer dann die bereits
erfolgten Leistungen der Bediensteten und Lieferanten des Staates Monat
für Monat zu bezahlen hat!
Vielleicht der Weihnachtsmann?

Gegenwärtig durch Verschuldung (Synonym zu Weihnachtsmann). Offenbar gibt der Staat chronisch mehr aus als er einnimmt. Ich halte einen 'idealen' Staat wohlgemerkt für theoretisch möglich (Sparflammen-Kapitalismus), aber er ist nicht realisiert (oder ich übersehe etwas?).

Er kauft dabei reale Leistungen der Bürger, d.h. seiner Bediensteten

und Lieferanten, und schuldet dafür allen Bürgern eine reale
Gegenleistung. Die Bediensteten und Lieferanten des Staates werden dabei
wahlweise zu Gläubigern auch gegenüber allen anderen Bürgern. Dies
nennt der verständige Mensch: Vor'finanzierung von Staatsausgaben
.

Das klingt so, als würde der Staat sein eigenes Geld drucken.


Genau das tut "er", nämlich im Auftrag und auf Rechnung seiner
Wahlbürger. Denn der Staat, dass bist Du und ich, die Wahlbürger. Es
gibt keinen anderen Staat!

Er (bzw. die Zentralbank) druckt natürlich die Zettelchen, aber diese Zettelchen sind deshalb noch nicht das Wert, was darauf steht.

In Wahrheit nimmt er den Bürgern Forderungen weg und verteilt sie um.

Wirtschaftlich gesehen eine totale Nullnummer ist das.

"Er" - eigentlich sind das im wesentlichen die Bediensteten und die
Lieferanten des Staates - lässt "sich" für deren bereits erfolgten
Leistungen frecherweise bezahlen, wie jeder andere Leistungsträger auch,
Monat für Monat. Die Steuereinnahmen dienen der nachträglichen,
regelmäßigen Re'finanzierung jener Leistungen
(= Kredittilgung =>
Neuaufnahme => Kredittilgung => Neuaufnahme usw. usf.).

Frech daran ist, dass "er" selbst nichts dafür tut. Der Geldschein entsteht durch Hinterlegung marktfähiger Sicherheiten bei der EZB und verschwindet wieder, wenn der marktfähige Kredit getilgt wurde. DANN nimmt der Staat etwas davon weg und verteilt es um (Sozialhilfe, Straßenbaufirma, Wurstfachverkäuferin). Und weil die EZB auch noch einen "Zins" verlangt, ist das Ende des Spieles schon am Anfang ziemlich klar (-> Pleite).

Gruß vom
Rybezahl.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.


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