Darum geht es doch gar nicht ...
Und diese komischen Spiegelungen gibt es erst seit ein paar Wochen, deswegen haben ja so viele Hobbyastronomen Alarm geschlagen ...
A) Ob Hobby-Astronomen Alarm schlagen, die nichts weiter haben, als eine low-cost-Kamera mit schlechten Objektiveigenschaften, ist mir wurscht.
Es geht um die Frage, warum alle anderen, als da waeren
- Hobby-Astronomen mit guter Ausstattung
und
- Volkssternwarten (die keineswegs von der NASA etc. unterdrueckt werden)
und
- professionelle Astronomen
das nicht "sehen".
B) Warum es keine merkbaren Auswirkungen durch Bahnstoerungen der inneren Planeten gibt (Mars bis Merkur).
Das sind mal die wichtigsten Fragen.
Eine moegliche (! moegliche!) Erklaerung ist, dass
1) diese Moonglow-Kameras sehr schlechte Detektoren hat ("hot pixels" galore)
und
2) nicht frostfrei arbeitet, d.h. jetzt im Winter, bei Minustemperaturen eben Reflexe zeigt, die man bei Temperaturen ueber, sagen wir, zehn Grad plus (an Kondensat bitte auch denken! - Muss ueber dem Taupunkt liegen! - Wissenschaft halt, das alles.) nicht haette.
Vgl. Testbericht:
"Operationally, the camera had a few minor issues ... I found, the glass cover would ice up on cold fall evenings ... In addition, the number of hot pixels the camera displayed initially surprised me ..." (Hervorhebung CM)
Im Betrieb zeigte die Kamera ein paar Schwaechen ... das Objektiv neigte dazu, zu ueberfrieren (im Herbst - jetzt haben wir Winter!) ... und der optische Sensor wies erstaunlich viele Fehlstellen auf.
D.h. die Objektiv- und Abbild-Qualitaet ist fuer Himmelsbeobachtung zu schlecht, nicht objektgetreu genug und im Winter ist sie unbrauchbar.
Gerne redet der nicht-koppisierte Teil des Forums wieder mit Dir, wenn Du brauchbare Bilder, gerne auch von Hobby-Astronomen, die ihr Geschaeft verstehen und die noetige Ausruestung haben, beibringst.
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