Wehrpflichtige
Habe es schon geschrieben, mich hat keiner, wie behauptet, vor die Wahl
gestellt GT oder anderes.
Ich habe in meinem Beitrag immer von WEHRPFLICHTIGEN geschrieben, weil mir diese Frage zur Anwendung der Schusswaffe vor der Einberufung eben gestellt wurde. Ich habe sie salomonisch mit: "Wenn mein eigenes Leben bedroht würde" beantwortet.
Allerdings wollte ich unbedingt zu den Grenztruppen, weil ich gerne "Fuchs im Hühnerstall" sein wollte. Meine dort in 10 Monaten (ich bin erst 2 Monate später als normal in eine Grenzkompanie versetzt worden) verinnerlichten Sachkenntnisse und geografischen Verhältnissee habe ich 7 Jahre nach der Entlassung aus dem Pflichtwehrdienst bei meiner Flucht 1982
unblutig und unentdeckt anwenden können.
Meine persönlichen Erfahrungen stammen aus den Mitte 70er Jahren. Ich weiß, dass sich auch aufgrund der sich abzeichnenden Änderung der politischen Verhältnisse, die Auswahl an integeren WEHRPFLICHTIGEN in den 80er Jahren zunehmend schwieriger gestaltet hat, zumal sich der Bedarf durch Einführung der III. Bataillone zur Hinterlandsicherung eher noch erhöht haben dürfte. Dafür brauchten dort (in den Kompanien der III. Bataillone) keine 100%igen Wehrdienstleistende mehr eingesetzt bzw. rekrudiert werden, weil sie schwerpunktmässig vor den Grenzsignalzäunen im Grenzgebiet eingestzt wurden.
Gruß
Luna