Da hast Du was missverstanden, doch Erlösung nur durch den Erlöser
Das ist ja haarsträubend!
Der Schulderlaß, bei dem im Zusammenhang mit Jesus geredet wird, bezieht
sich zunächst auf die Schuld vor Gott, die sich zwangsweise aus der
menschlichen Existenz ergibt.
Wenn man sich zu Jesus EHRLICH bekennt, dann öffnet dies einen geistigen
„Weg“ zum „Vater“ in dem man sich redlich bemühen kann ein
besserer Mensch zu werden.Du suggerierst hier aber, daß jeder Christ seine Geschäfte und sein
Handeln hintertreiben kann und später bei auftretenden Problemen sich dann
einfach auf Jesus beruft.
Alles, was zu tun ist, ist, an die persönliche Erlösung durch Jesus zu glauben und
nicht, sich nach irgendwelchen Taten auf Jesus zu berufen.
Deshalb ist es ja so einfach "Entschuldigung" zu sagen, denn die Erlösung hängt nicht
davon ab, ob eine Entschuldigung angenommen wird oder nicht.
Bevor Jesus für die Menschen starb und wieder auferstand, galten noch merkantile
Formen, wie Auge um Auge.
Das ist nun wirklich die absurdeste Interpretation der „frohen
Botschaft“, die ich je gelesen habe.Jesus sagte auch, mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Mit ein klein wenig Nachdenken kommt man relativ schnell darauf, was er
damit gemeint hat.
Es gibt nichts zu interpretieren. Entweder vertraust Du auf Jesus als Deinen
Erlöser oder nicht.
Und das Glaubensbekenntnis ist auch nicht das Wort Entschuldigung sondern
ein Gebet in dem man sich zu Gott bekennt und zur menschlichen
Nächstenliebe, weil beides untrennbar zusammengehört.
Das hast Du missverstanden, weil ich es tatsächlich schlecht formuliert habe. Natürlich stellt nicht das Wort
"Entschuldigung" das Bekenntnis dar sondern dadurch, dass man an Jesus als Erlöser glaubt, verliert die "Entschuldigung"
ihren merkantilen Charakter, der quasi einer Quittierung bedarf.
Statt "darstellen" hätte ich "kommt zum Vorschein" oder so schreiben sollen. Gerade dadurch, dass man
erlöst ist, kann man sich "kontraktfrei" entschuldigen. Die Entschuldigung ist nicht mehr stigmatisierend.
etc. ich hoffe, das ist nun verständlich genug.
Kein Christ kann durch sein eigenes Handeln erlöst werden, geschweige denn durch beten.
Es geht nur durch Jesus, den Erlöser, der alle Schuld auf sich genommen hat und dessen Auferstehung
beweist, dass die Schuld getilgt ist.
Bitte sorge dringend dafür, daß in den Hasbara-Abteilungen endlich das
Neue Testament angeschafft wird.
Auch das Neue Testament ist unnötig, es existierte anfangs, als sich das Christentum
auszubreiten begann, nicht einmal.
Christen sind wegen ihres Glaubens immer wieder verspottet worden. Anders als beim Islam, der viele
zur Annahme der Religion dadurch zwang, dass mit dem Tode gedroht wurde, haben die
ersten Christen die Opfer an römische Götter verweigert, weil sie bereits durch
Jesus erlöst waren.
Glaub es oder nicht, das macht Dich zum Christen oder nicht.
Zum selber Nachlesen:
Wie sehr Gott uns liebt, beweist er uns damit, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren. [...] Wenn
ihr also mit dem Mund bekennt: ‚Jesus ist der Herr‘, und im Herzen glaubt, dass Gott ihn vom Tod auferweckt hat,
werdet ihr gerettet. [...] Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns unverdient, aus reiner
Gnade, ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.
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