In der DDR stand fast jeder Mann unter Waffe.
Natürlich gab es zunächst die regulären Streitkräfte der DDR. Das war die Nationale Volksarmee.
Dann hatten wir sozusagen als Ersatzarmee die Bereitschaftspolizei, ebenfalls mit Wehrdienstpflichtigen besetzt.
Dazu kamen die Grenztruppen, ebenfalls mit Wehrplichtigen besetzt. Ab den achtzigern allerdings meist mit freiwilligen Wehrplichtigen besetzt.
Dann gab es noch die Kampftruppen. Diese meist betrieblichen Verteidigungstruppen gab es auch noch. Die wären dann kurzfristig ebenfalls kampfbereit gewesen.
Dazu noch die GST, eine paramilitärische Organisation.
Des weiteren unterstanden alle Soldaten der Reservistenpflicht.
Damit nicht genug. In den Schulen gab es militärische Schulungen.
Schießübungen waren als Schulabschluß erforderlich. Jeder hatte mit 16 Jahren eine Kalaschinkov in der Hand und hat auch damit geschossen.
Während der Berufsausbildung war Wehrunterricht mit scharfer Waffe Pflicht.
Man kann also resümieren. Die DDR Bürger Ü40 sind gerüstet.