debitum=Schuld ->wie entsteht eine Schuld?
Lieber nemo,
Debitisums – eine Machtheorie (aber bitte ohne Buchstabendreher
)
guter Punkt. Ich denke damit kommt man weiter.
Nicht "man", sondern jemand im Forum, der das gut ausformulieren kann.
Es ist vielleicht nur die MACHT, die Energie braucht, um zu beherrschen.
Ich versuche gern, Bilder zu verwenden.
Nimm eine Hand voll Eisenspäne auf einem Blatt Papier und bewege unter dem Papier einen starken Magneten.
Es bilden sich faszinierende Strukturen aus in denen sich alle Späne besonders ausrichten - wieso? Magnetisches Feld.
Sogar bei der MRT - Magnetresonanztomografie (Kernspintomografie) oder der Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) wird am lebenden Organismus magnetisch Einfluss genommen und ausgerichtet.
In Machstukturen richten sich die Einzelteile in ähnlicher Art aus.
Alle Einzelteile bedingen einander. Jedes Teil agiert mit den in zentristischer Richtung über und unter ihm stehenden Teilen hierarchisch und mit den neben ihm stehenden Teilen konkurrierend. Wenn sich die Kraft eines Magneten im Gebilde ändert dann ändert sich die Gesamtstruktur.
Kommt Beeinflussung von außen (z.B. Einwirkung von Naturgewalten auf einen Menschenstamm oder Kontakt eines Wolfsrudels mit einem Beutetier oder Feind) erfolgen ebenfalls auffällige Ausrichtungen.
Ohne die MACHT gäbe es das debitistische System nicht.
Deshalb fange ich ja immer wieder damit an über die Machttheorie zu sprechen und nicht mehr über die ganzen Symptome/Folgen des debitistischen Wirkens.
Debitismus ist wohl in erster Linie das menschengemachte System,
das der MACHT die Macht erhält.
Debitismus findet sich überall im Universum.
Bei den Menschen geht es aber eher um Schulden und deren Tilgung. Schulden entstehen nur durch Machteinwirkung (Ur-, Pakt/Vertrags-, Abgabe-, religiöse Schuld).
Denn die MACHT braucht immer
mehr Energie. Das ist vollkommen logisch. Sie braucht diesen Energie-
überschuss um andere zu beherrschen. Egal ob es sich um Negersklaven
handelt die ausgebeutet wurden oder um Abgaben (Steuern).
Du musst die Waffe erheben, um dich jemandes zu bemächtigen. Dafür brauchst Du mehr Energie als der andere aufbieten kann, sonst wird das nix mit der Ausübung von Zwang, Forderung einer Abgabe zum Termin und Androhung/ Durchsetzung einer Strafe/Sanktion bei Nichterfüllung.
Was wir heute an Staatsungetümen erleben ist die Folge einer
Jahrtausenden alten Politik der Machtausübung und der Beherrschung
Anderer. Das funktioniert nur mit Energieüberschuss durch
Abgabenzwang, Ressourcen-Ausbeutung, Krieg und Versklavung.
Ja. Aber wer? wen? wo? wie? ab wann? und warum? Nachlesbar im DGF.
Der Versuch, den Debitismus als Naturgesetz hinzustellen und dafür
eine Urschuld zu konstruieren, die es nicht gibt, erscheint mir
vergeblich und sinnlos.
Der Debitismus beschreibt nach @Dottore, woraus debitistische (grosskollektivistische) Tribut-Systeme abgeleitet wurden: Aus Ur-Forderungen und -Verpflichtungen. Zum Ismus wurden diese Ur-Bedürfnisse erst durch deren Pervertierung mittels organisierter Gewalt, anstelle von Konsens.
@Zarathustra
Debitismus ist eine Variante des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik.
@Zarathustra
Der Debitismus beschreibt die Notwendigkeit der Fremdfinanzierung, damit Vermögen enstehen kann. Auch der Mensch vermag nichts aktives ohne eine Vorfinanzierung zu leisten. Jedwedes Mittel muss für seine Aktivierung (Vermögenheit) vorfinanziert werden.
@Ashitaka
Mehr dazu, siehe z.B.hier beim @Hinterbänkler:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=366853
Gott oder das Universum hat für alles gesorgt. Wie Ghandi sagte:
„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für
jedermanns Gier.“
Egal wer was zu Naturgesetzen sagt - sie wirken.
Die Grundbedürfnisse, wie Wasser, Nahrung, Obdach sind für
den Menschen genauso einfach zu befriedigen, wie für jedes
Tier auf diesem Planeten.
Genauso? Ja
Einfach? Nein
Es ist für sehr viele Arten von Lebewesen eine Gratwanderung.
Macht der Gepard trotz seiner hohen Geschwindigkeit nicht beim x-ten Versuch Beute verhungert er, wenn ihm nicht noch irgendetwas Unbeholfenes über den Weg läuft, weil er dann die Energie für einen nächsten Versuch einfach nicht mehr aufbringen kann – er kann nur Fleisch in Energie umwandeln. Das Fleisch rennt meistens weg wenn er auftaucht. Auf einen Kampf um von Anderen getötete Beute kann er sich nicht einlassen, da er dafür meist zu verwundbar ist.
Bei der Nachwuchsversorgung wird es bei vielen Arten auch ganz haarig.
Das Faultier ist nicht faul sondern bekommt kaum Energie aus seiner Nahrung usw..
Die ganzen Bilanzen und Kalkulationen von vielen Lebewesen sind mit sehr spitzem Bleistift geschrieben.
Wir leben in einem räuberischen Universum. Niemand hat gesagt,
dass dieses Universum eine Herz-Jesu Veranstaltung ist.
Raub ist ein Begriff des Rechtswesens in einer Eigentumsgesellschaft.
Er setzt sich aus den Delikten Diebstahl und Nötigung zusammen.
Da müsste ein besseres Wort her.
Der Tod
ist der Jäger – er hat nur verschiedene Erscheinungsformen.
Der Tod ist für mich nur Exitus - der Ausgang. Wohin, wissen wir nicht.
Viele Menschen haben zu Recht nicht einmal ein Wort dafür oder behandeln den Tod als ein freudiges Ereignis.
Am Ende des Lebens, wie wir es kennen, erfolgt eine Umwandlung aller ein Lebewesen beinhaltenden Energie/Materie in verschiedene andere Energie/Materieformen.
Ein Naturgesetz muss man nicht kennen, damit es wirkt.
Ein Naturgesetz wird jedoch auch dadurch nicht wahrer, indem
man es konstruiert und dann Beweise sucht.
"wahrer" gibt es nicht, nur "wahr" oder "unwahr".
Konstruieren kann man ein Naturgesetz in der Tat nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Physikalisches_Gesetz
So macht das die
Wissenschaft. Eine andere Möglichkeit ist, der Energie zu folgen
und damit das Rätsel noch größer und umfassender werden
zu lassen. Bequeme Antworten bringen niemanden weiter.
Es bleibt halt rätselhaft
.
Liebe Grüße
Silke