Das Ifo spricht aber nicht für die Kleinunternehmer, die Du hier als Argument aufführst

azur, Montag, 21.09.2015, 11:46 (vor 3778 Tagen) @ Dieter3386 Views

Hallo Dieter,

es scheint ja so, als sei das größte Problem hier die 1, 2 Euro mehr pro Stunde.

Das IFO steht zudem den großen Arbeitgeber-Verbänden nahe. Die Kleinunternehmer sind ihnen bisher meist ziemlich egal.

Kann mich nur wiederholen: a) der Steuerzahler darf drauflegen, wenn es nicht zu leben reicht. Und b) notgedrungen bezahlt man in Deutschland für eine Menge Dienstleistungen mehr als anderswo, z. B. für Kommunikationskosten.

Und das soll nicht in den Bereichen gelten, wo man ein paar Euro für Mindestlohn umlegen muss? Es geht gerade bei den besonders mies Bezahlten um wenig, was man an ihnen sparen kann.

Zudem war ja da die Quelle aus der Süddeutschen, die ich vorhin brachte: Es gibt keinen Beleg, dass die mit viel Propagandamacht beschworenen Problem für den Fall einer Einführung des Mindestlohnes eingetroffen sein würden.

Ausgerechnet die Geringverdiener sollen angeblich alles so furchtbar schwierig machen?

Was ist denn mit jenen, die teure Gehälter beziehen? Sind das nicht auch Kosten?

Denn ständig wird so getan, als ob die eigentlichen Kosten nur durch die Geringverdiener entstünden. Klar, die haben keine Lobby...

Viele freundliche Grüße

azur

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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

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