Nur für das Protokoll: IFO-Institut will Mindestlohn für Asylbewerber aussetzen - Bildung schlechter (Bonus: Stammesleben)

azur, Montag, 21.09.2015, 01:16 (vor 3779 Tagen)5624 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.09.2015, 01:55

Hallo allen,

es sollen nicht nur Mrd. für Qualifizierungen ausgegeben werden, wie man dem folgenden Artikel entnehmen darf (denn, wie ebenfalls zu lesen, der Bildungsstand der Kommenden ist zu meist gar keiner), sondern auch für HIV-Aufstockungen. Denn wer wenig bezahlt kann damit rechnen, dass der Staat ihm seine Arbeitskräfte subventioniert.

"Arbeit für Flüchtlinge
Sogar der Mindestlohn wird infrage gestellt"

Diese Formulierung: Mein Gott, ist der Zensor besoffen?* . Nun ja, wo doch ja in der Union Aufstand ist (die Abgeordneten bekämen Feuer, meinen Bosbach und Kauder) und der Gabriel nun schnell umschwenkt... Alle melden: Es gäbe keine Rücktrittsforderungen [[freude]] [[freude]]...

Weiter zu den erschütternden Erkenntnissen - die eigentlich erst nach dem folgenden Zitat vermeldet werden: 50 % seien ohne jeden Schulabschluss, sehr oft auch ohne Fähigkeiten zum Lesen und Schreiben (neulich meinte so ein Sonnnenkind: es gäbe ja auch viele Deutsche, die das nicht könnten - nach dann!):

"Stand: 20.09.2015 16:42 Uhr

Nachqualifizieren, ausbilden, den Zugang zum Arbeitsmarkt vereinfachen, zum Beispiel in der Gastronomie - Experten und Politiker suchen nach Wegen, Flüchtlinge so schnell wie möglich Jobs zu verschaffen. Das ifo Institut sägt sogar am Mindestlohn.

Nach Einschätzung des Münchner ifo Instituts sind die meisten Flüchtlinge nicht gut genug für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert: "Es steht zu befürchten, dass viele von ihnen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro keine Beschäftigung finden, weil ihre Produktivität schlicht zu gering ist." Das Institut plädiert deshalb dafür, den Mindestlohn zu senken.

Damit die Flüchtlingskrise den Steuerzahler nicht dauerhaft überlaste, müssten die Zuwanderer so schnell wie möglich bezahlte Jobs annehmen, erläuterten die Wirtschaftsexperten. Der Staat müsse neben dem Angebot von Deutschkursen auch in die Berufsbildung investieren.

Keine zuverlässigen Daten über Bildungsstand der Flüchtlinge"

Aber gut genug, um zu wissen, dass man sie doch nicht für Mindestlohn anstellen kann!

(Warum werden sie nicht nicht eigentlich in Betreibergesellschaften beschäftigt, die die Unterkünfte betreiben. Da ist doch viel zu tun.
Und wie ist das eigentlich, wenn nebenan nun eine Turnhalle geöffnet wurde: Wer kümmert sich eigentlich um das Ganze? Einer von der Stadt allein, kann das doch nicht. Da müssen doch Jobs entstehen. Geld scheint es ja mit einem Mal genug zu geben.)

Mehr: http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-arbeitsmarkt-107.html

Sicherheitshalber festgehalten - und für die TS schon fast despektierlich:

"Das ifo Institut argumentiert mit folgenden Zahlen: Der Anteil von Analphabeten in den Herkunftsstaaten sei meist hoch, in Afghanistan etwa liege er bei mehr als 50 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen. Der Anteil der Hochschulabsolventen betrage, so die ifo-Experten, selbst im vergleichsweise hoch entwickelten Syrien nur sechs Prozent. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weist dagegen darauf hin, dass jeder zweite syrische Flüchtling mindestens Abitur habe."

Ach, das Staatsamt - aber auch "habe".

"Das haben die Befragungen der Behörde ergeben, die jedoch nur auf freiwilliger Basis unter den Flüchtlingen in Deutschland erhoben werden. Unter den Syrern sind demnach 40 Prozent, die auf eine Grund- oder Mittelschule gegangen sind."

Das wäre dann noch schlimmer als beim Rest:

"Betrachtet man die Gesamtzahl der Flüchtlinge aus allen Ländern hat laut BAMF jeder dritte Flüchtling eine Grundschule besucht, noch einmal jeder Dritte eine Mittelschule; nur eine kleine Minderheit hat demnach einen Hochschulabschluss."

Die Leserkommentare sind eindeutig. Darunter aber auch jener, der immer die Abholung der Heranziehenden organisiert und bezahlt sehen will. Dieses Mal erklärt er, warum Sprachkurse Rassismus und Multikulti Diskriminierung (oder war es andersherum - wer kommt da schon hinterher). Dazu verweist er auf diesen tollen Artikel - und man beachte da hübsche Zitierkartell unten (bestimmte Formen von "Linken" zitieren sich gegenseitig gern, man ist so gewiss auch bedeutender):
http://www.kanak-attak.de/ka/text/caprifischer.html

Multikulturalismus? Die Caprifischer schlagen zurück!

Seit den antirassistischen Debatten der 90er gehörte es in bestimmten linken Kreisen zum guten Tonfall, vom Multikulturalismus als einem Rassismus der besonderen Art zu sprechen."

Wehret den Anfängen [[zwinker]] [[freude]][[top]]!

Viele freundliche Grüße

azur


* viel bekommt man derzeit über den Deutschlandfunk mit, so wie Österreich zu Russland und Syrien steht, und viel Diskussionen um das hier: http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingspolitik-wir-schaffen-es-nicht.694.de.html?dra...


BONUS: Tribal Journeys: The Mursi - Video 26,24 - ab min 13 spricht ein Krieger davon, wie sie andere vertrieben hätten, und das Gebiet sei nun ihres.

PS: Das ist vielleicht doll: Bernhard Weck über Menschenrechts- und Verfassungsutopien bei Ludwig van Beethoven

Mir war gar nicht bewusst, dass Beethoven politisch so aktiv war. Stellenweise sehr sympathisch (siehe auch Pfeffel, einen der Dichter, die Beethoven vertonte, und Wolff, den Naturrechtler, von erheblichen Einfluss zu seiner Zeit).

In diesem Zusammenhang wird auch davon berichtet, dass sich die aufgelösten Illuminaten in der Bonner Lese- und Erholungsgesellschaft organisiert hätten:

"Nach dem Tod von Kaiser Joseph II. am 20. Februar 1790 organisierte die Lese- und Erholungsgesellschaft, die Nachfolgeorganisation des verbotenen Illuminatenordens, für den 19. März 1790 eine Trauerfeier und beauftragte Beethoven mit der Komposition einer Trauerkantate."
https://de.wikipedia.org/wiki/Kantate_auf_den_Tod_von_Kaiser_Joseph_II.

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Lese_%28Bonn%29 (wie groß die Notwendigkeit zum Austausch war - siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_II.#Graf_Falkenstein .)

Beethoven begeisterte sich, wie viele seiner Zeit, für Ideale:

Wer ist ein freier Mann?
Der, dem nur eigner Wille
Und keines Zwingherrn Grille
Gesetze geben kann
Der ist ein freier Mann!

Wer ist ein freier Mann?
Der das Gesetz verehret
Nicht tut, was es verwehret,
Nichts will, als was er kann
Der ist ein freier Mann!

Wer ist ein freier Mann?
Der, muss er Gut und Leben
Gleich für die Freiheit geben
Doch nichts verlieren kann
Der ist ein freier Mann!


PPS: https://de.wikipedia.org/wiki/Reichspfandschaft

Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsgut vs. https://de.wikipedia.org/wiki/Hausgut (außerhalb der Lehensordnung existierendes Privatgut, wie es tatsächlich alle möglichen besassen, die Kontinuität zum vormaligen römischen Reich ist zudem nicht auch nicht selten gegeben - in Privatrecht, aber auch öffentlichem Recht - mit interessanter Konstruktion: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-deutscher_K%C3%B6nig - https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-deutscher_Kaiser - das gab es, bis Österreich den Titel ablegte).

https://de.wikipedia.org/wiki/Reservatrechte_%28Heiliges_R%C3%B6misches_Reich%29

PPPS: Auch das noch: http://www.express.de/panorama/weltuntergang-naechste-woche--wissenschaftler-warnt--met...

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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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