Eine Konservative...
Du bist konservativ, super Aussage!
Ja, ich fühle michsicher, sehe aber Handlungsbedarf in einem konservativen Sinne (lat:conservare = erhalten).
Im Handlungsbedarf des konservierens gehen unsere Ansichten auseinander.
Meiner Meinung nach wird es Zeit für etwas neues - zukunftsorientiert angesichts aller Zwänge.
Die Grenzen sind für Menschen offiziell dicht (abgesehen von 10.000
Kontingent-Flüchtlingen pro Jahr). Inoffizielle/illegale Flüchtlinge gibt
es zuhauf 800.000 in D. Die allerwenigsten werden asylmäßig anerkannt,
viele werden abgelehnt, die meisten werden geduldet. Ein
Einwanderungsgesetz, welches das regeln würde, gibt es nicht.
Also die 800.000 sind offizielle Schätzung in Verpflegung durch die öffentliche Hand.
Wie viele Illegale vor der Abschiebung daraus werden, ahnt niemand.
Deine Ideologie fordert aber die
Auflösung von Staatsgrenzen, also behauptest Du, es würde sowieso so
kommen. Ich empfehle Dir, Dich mit thesenbasierter Aussagenlogik zu
beschäftigen.
Lagerdenken ist passé. Freiheit ist Philosophie, Staat ist Ideologie.
Von Philosophie erwarte ich nicht die Lösung aller Probleme, im Gegensatz zu dir und deinem idealen Staat (=platonische Hybris)
Welcher Verschwörung traust Du zu, 100 Millionen Menschen nach Europa zu locken.
Der Freiheit aus Brüssel oder dem Versorgungsversprechen idealer Staaten?
P.S. Das mit den Staatsgrenzen ist nur ein klitzekleiner Aspekt. Es gibt
tausende weitere Gründe, warum Du nicht alles dem Markt in den gierigen
Rachen werfen kannst.
Bevor Du dich ereiferst über Gewinn und soziale Ungerechtigkeit (=Ideologie),
musst Du dir die eine Frage beantworten: wer trägt die Verluste?
Falls es die Allgemeinheit ist, hast Du kollektive (staatliche) Haftung, falls es private sind - ist alles in Ordnung.
Liebe Grüße
Fidel