Das marode Fundament Deiner ideologischen Betrachtung der sozioökonomischen Vorgänge auf dieser Welt

Bernadette_Lauert, Freitag, 28.08.2015, 14:50 (vor 3800 Tagen) @ Zarathustra4249 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 28.08.2015, 15:14

Deine Ideologie fordert die Auflösung von Staaten und damit Staatsgrenzen, also behauptest Du, es würde sowieso so kommen, dass wir von zig Millionen Flüchtlingen überschwemmt werden. (siehe dazu auch das P.P.S. hier)

Die kognitive Dissonanz muss groß sein. Das kannst Du nicht wollen.

Auch verteidigst Du stets den US-Imperialismus samt NATO-Kriegsmaschinerie, die uns diese Flüchtlingswellen bescheren.

Die kognitive Dissonanz muss groß sein. Es ist offensichtlich, dass das Imperium Schei*e baut.

Du versuchst Dich hinter Theorien in einem verdammt hohen Elfenbeinturm zu verstecken, die nur noch deswegen Sinn ergeben, weil Du bei deren Formulierung stark auf Buzzwords setzt, die semantisch sehr interpretierbar daher kommen*.

Gruß, Bernadette

*Aus Deiner Debitismus-Definition: "Der kapitalistische Kollektivismus unterscheidet sich vom feudalistischen dadurch, dass der Obereigentümer (Staat) dem Untereigentümer gegen Schutzgeldzahlung Privateigentum erlaubt und garantiert."
"Der Staat" (auch der deutsche?) ist der Obereigentümer von Monzanto? Kein bisschen derjenige, der diesem US-Konzern hierzulande wenigstens noch ein paar Auflagen entgegensetzt?
"Der Staat" (auch der deutsche?) profitiert von seiner eigenen Überschuldung bei Bankhäusern?
Was ist nur los mit Euch?
Ich werd demnächst auch noch eine Debitismus-Definition formulieren und versuche dabei semantisch klarer zwischen Entitäten abzugrenzen und generell Buzzwording- Schmarri zu vermeiden.

P.S. Freilich gibt es Teile des Staates, die als Auswüchse weg müssen. Und auch über ganz neue (z.B. genossenschaftliche) Gesellschaftsmodelle kann besprochen werden. Aber einfach zu sagen "Staat weg, Grenzen weg", das ist nicht mal "auf Sicht" gedacht. Nicht mal von 12 Uhr bis Mittags.


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